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Pressedienst vom 12.07.2017

Ernte 2017 startet mit Wintergerste

Regional deutliche Unterschiede / Trockenschäden bei Raps und Weizen erwartet

München (bbv) – Die Mähdrescher sind wieder in Bayern unterwegs. Die Ernte von Wintergerste ist nahezu in allen Regionen in der zweiten Woche. Der Bayerische Bauernverband hat seine Mitglieder um eine erste Einschätzung gebeten.
Die Ernte von Wintergerste ist nahezu in allen Regionen in der zweiten Woche.
© BBV
Wintergerste ist die Getreideart, die in der Regel als erste erntereif ist. „Angesichts des warmen und trockenen Frühsommers sind die Bestände heuer zügig abgereift, sodass in manchen Gegenden Ende Juni bzw. in der ersten Juliwoche mit der Ernte begonnen wurde“, sagt Anton Huber, Getreidereferent im Bayerischen Bauernverband. „Unserer ersten Ernteumfrage zufolge liegt der Ertrag heuer eher über dem Durchschnitt der letzten Jahre, allerdings zeigen sich je nach Region deutliche Unterschiede“, sagt Huber. Mancherorts sei es zu trocken gewesen, allerdings habe die Wintergerste die Trockenheit relativ gut weggesteckt. Angesichts der geringen Niederschläge sei aber auch der Krankheitsdruck in diesem Jahr geringer ausgefallen – bei Trockenheit sinkt die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten.

Wie geht es nun auf den Feldern weiter? „Als nächstes stehen die Ernte von Raps und Winterweizen an“, sagt Huber. „Viele Landwirte rechnen bei beiden Kulturen mit Trockenschäden.“ Beim Raps sei das Bild noch schwieriger. Aufgrund schlechter Herbstentwicklung sind die Bestände relativ dünn in die Winterruhe gegangen. „Noch ist schwer abzuschätzen, wie die Ernte ausfallen wird. Raps hat zwar ein hohes Potenzial, dünnere Bestände z. B. über mehr Schoten und mehr Körner pro Schote auszugleichen. Dafür hätte er aber viel Wasser gebraucht, das gerade in der Zeit nach der Blüte regelmäßig knapp war.“

Winterkulturen wie Wintergerste, Winterweizen oder Raps wurden bereits im Herbst des Vorjahres ausgesät und benötigen kalte Wintertemperaturen, um später Körner bilden zu können. „Durch die längere Vegetationsphase und die effektive Nutzung der Winterfeuchtigkeit sind gerade bei Wintergerste die Erträge höher und die Nährstoffe günstig für die Verwendung als Futtergerste“, erklärt Huber. Für die menschliche Ernährung kommt überwiegend Sommergerste als Braugerste zum Einsatz. Sie wird erst im März oder April ausgesät und holt den Entwicklungsvorsprung der Wintergerste bis zum Frühsommer auf, sodass die Ernte auch im Juli und August stattfinden kann.
 
Terminhinweis für die Medien:
Die landesweite Erntepressefahrt des Bayerischen Bauernverbandes und des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums findet am 26. Juli 2017 statt und führt in den Landkreis Starnberg. Die Felder-Rundfahrt beginnt um 10 Uhr und endet nach dem offiziellen Pressegespräch gegen 12:30 Uhr. Eine gesonderte Einladung geht Ihnen in Kürze zu.

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