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Pressedienst vom 08.03.2017

Bundesrat entscheidet über Umschichtung von Direktzahlungen

Bauernpräsident Heidl lehnt Kürzungen für bayerische Bauern kategorisch ab

München (bbv) – Am Freitag stimmt der Bundesrat über eine mögliche Umschichtung der Direktzahlungen für Landwirte in Deutschland ab. Wenn der Antrag der Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein durchgeht, wären Kürzungen von rund 76 Millionen im Jahr die Folge. Für bayerische Bauern würden dann insgesamt 15 Millionen Euro pro Jahr weniger zur Verfügung stehen.
Bauernfamilien haben derzeit mit enormen Herausforderungen zu kämpfen. Bauernpräsident Walter Heidl fordert deshalb alle Bundesländer auf, für Verlässlichkeit bei den Direktzahlungen zu sorgen.
© BBV
„Nicht zuletzt die schwierigen Jahre 2015 und 2016 haben gezeigt, wie wichtig die Direktzahlungen als Stabilitätsfaktor für bäuerliche Familienbetriebe sind. Ich lehne diese Pläne deshalb entschieden ab“, sagt der bayerische Bauernpräsident Walter Heidl. „Bauernfamilien haben derzeit mit enormen Herausforderungen zu kämpfen. Ich fordere deshalb alle Bundesländer auf, für Verlässlichkeit bei den Direktzahlungen zu sorgen.“
 
„Während die Initiatoren dieser Aktion, die beiden grünen Agrarminister Christian Mayer und Robert Habeck, in ihren Sonntagsreden viel über bäuerliche Landwirtschaft fabulieren, wollen sie den Bauernfamilien gleichzeitig ans Eingemachte“, kritisiert Heidl. „Gleichzeitig schaffen es aber genau diese grünen Agrarminister auch nicht, starke Länderprogramme für mehr Tierwohl sowie kooperativen Umwelt- und Naturschutz auf die Beine zu stellen und die Bauern auf diesem Weg zu unterstützen.“
 
Ein Beispiel: In den letzten beiden Jahren wurden unter Minister Habeck in Schleswig-Holstein genau 15 Investitionsvorhaben mit besonderen Tierwohlleistungen umgesetzt. So sind insgesamt nur zwei Millionen Euro in mehr Tierwohl geflossen. Ganz anders stellt sich die Situation in Bayern dar: Zeitgleich wurden hier über 800 Stallbauprojekte mit besonders tiergerechten Haltungsformen gefördert und so etwa 120 Millionen Euro in ein echtes Plus an Tierwohl investiert.
 
Außerdem leisten die Bauern im Freistaat dank starker Agrarumweltprogramme – Bayerisches Kulturlandschaftsprogramm und Bayerisches Vertragsnaturschutzprogramm – einen enormen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz. Auf rund 1,8 Millionen Hektar erbringen sie freiwillig zusätzliche Leistungen für Umwelt-, Klima- und Artenschutz.

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