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24.08.2017 Erneuerbare Energien

Kreitmair: „Energiewende klappt nur dezentral“

Offener Brief an Wirtschaftsministerin Ilse Aigner

Der neue Vorsitzende des BBV-Fachausschusses für Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien Anton Kreitmair hat in einem Brief an Ministerin Aigner deutlich gemacht, dass bei der Umgestaltung der Förderung von Erneuerbarer Energie falsche Weichenstellungen den Erfolg der Energiewende bedrohen…
„Ich bin der festen Überzeugung, dass die Energiewende nur dann gelingt, wenn diese überwiegend dezentral und mit Einbeziehung aller Bürger erfolgt“, so Anton Kreitmair.
© BBV
 
Beim Energiedialog von Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner wird über die Zukunft der Energieversorgung in Bayern diskutiert. Im Juli hat die fünfte Sitzung dieser „Plattform Energie Bayern“ stattgefunden.

Dazu schrieb Kreitmair in seinem Brief: „Für Erneuerbare-Energien-Anlagen, bei welchen der EEG-Förderzeitraum in den kommenden Jahren endet, ist ein Weiterbetrieb unter aktuellen Voraussetzungen nicht garantiert.“ Dringend nötig sind aus seiner Sicht bessere Zugangsmöglichkeiten zum Strommarkt und entsprechende Rahmenbedingungen zur Stromerzeugung und -nutzung direkt vor Ort, um den bestehenden Kraftwerkspark zu sichern und weiterzuentwickeln.
 
Auch für kleinere Photovoltaikanlagen, bei denen der EEG-Förderzeitraum in den kommenden Jahren endet, sollten dezentrale Nutzungskonzepte gestärkt werden. „Ich bin der festen Überzeugung, dass die Energiewende nur dann gelingt, wenn diese überwiegend dezentral und mit Einbeziehung aller Bürger erfolgt“, so Kreitmair. „Daher muss durch entsprechende Rahmenbedingungen sichergestellt sein, dass auch jeder Bürger an der Energiewende teilhaben kann.“ Deshalb müssen aus Sicht des Bauernverbandes auch die strengen Teilnahmevoraussetzungen für Bioenergie-Ausschreibungen, durch die immense Vorleistungen nötig werden, auf den Prüfstand.

 
 

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