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07.05.2018 Fleisch

Anforderungen an eine Kennzeichnung von Fleisch

Kreisbäuerinnen und Kreisobmänner beschließen Position zur Kennzeichnung

© Kitch Bain / Fotolia
Die Kreisbäuerinnen und Kreisobmänner sehen in der Kennzeichnung von Fleisch nach Haltungsformen sowohl Chancen, durch mehr Transparenz die heimische Tierhaltung zu stärken als auch Risiken vor allem hinsichtlich Aufwand und Kosten für die nötige Logistik.
 
Grundsätzlich gilt es zu bedenken, dass eine Kennzeichnung erst einmal nur den Markt abbildet, wie er gerade ist. Sie kann aber die Grundlage für Veränderungen bilden, denn der Verbraucher erhält durch sie transparent und vergleichbar Wahlmöglichkeiten. Aber erst tatsächliche und dauerhafte Kaufentscheidungen der Verbraucher für Produkte der Stufen, die über dem gesetzlichen Standard liegen und einen höheren Preis haben müssen, schaffen die Möglichkeit für die Tierhalter, nachhaltig noch mehr Tierwohl in ihren Ställen umzusetzen und gleichzeitig im Wettbewerb bestehen zu können.

Die Kreisbäuerinnen und Kreisobmänner sind bereit, sich der Herausforderung der Einführung einer Haltungskennzeichnung zu stellen, um dem vielfach geäußerten Wunsch der Verbraucher nach mehr Transparenz und Orientierung beim Einkauf von Fleisch Rechnung zu tragen. Sie haben aber für die Umsetzung eines Kennzeichnungssystems klare und konkrete Forderungen:
  • Bundeseinheitliche verpflichtende staatliche Kennzeichnung
  • Höherer Preis für den Tierhalter
  • Logistikkosten nicht auf die Tierhalter abwälzen
  • Produkte aus Ländern mit deutlich geringeren Standards gesondert kennzeichnen
  • Miteinbeziehung von verarbeiteten Produkten und Außer-Haus-Verzehr
  • Kombination mit Herkunftskennzeichnung
  • Verzahnung mit der Initiative Tierwohl

Die komplette Stellungnahme finden Sie hier.
 

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