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02.03.2009 Pressemitteilung

Kein Bauernopfer auf dem Altar des Freihandels

WTO-Beratungen: Bauernverband mahnt Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg

München (bbv) – Der Bayerische Bauernverband reagiert besorgt auf die pauschale Ankündigung von Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, die so genannte Doha-Handelsrunde schnell abschließen zu wollen. Seit Jahren setze sich der Bauernverband dafür ein, dass bei den WTO-Verhandlungen für Bauern und Verbraucher ein ausreichender Schutz für hochwertige Agrarprodukte und Nahrungsmittel sichergestellt werde sowie weltweit gültige Standards im Tier-, Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz ins Regelwerk aufgenommen werden.
„Wir sagen Nein zu purem Freihandel, da dies zu Lasten eines Mindestschutzes der bayerischen und europäischen Bauernfamilien sowie aller europäischen Verbraucher gehen würde“, sagte Georg Wimmer, Stellv. Generalsekretär des Bayerischen Bauernverbandes.
Gerade die aktuelle Wirtschaftskrise, die Experten mit auf ein entgrenztes und intransparentes Finanzhandelssystems zurückführen, müsse ein mahnendes Beispiel sein. „Wir warnen deshalb vor einem übereilten Abschluss der WTO-Verhandlungen, da die Gefahr groß ist, dass hier keine faire Gesamtregelung zustande kommt“, sagte Wimmer.

Absoluter Freihandel könne kein Allheilmittel zur Bewältigung der Folgen der Wirtschaftsund Finanzkrise sein. Auch den wahren Entwicklungsländern würde durch Freihandel nicht geholfen, sondern lediglich aggressiven Schwellenländern wie Brasilien und dort vor allem Agrarkonzernen oder reichen Familienclans.
In der jetzigen Marktsituation der bayerischen und deutschen Bauern müssten die Bundesregierung und die EU-Kommission Senkungen des Zollschutzes mit unkalkulierbaren Risiken für die deutsche und europäische Nahrungsmittelversorgung kategorisch vermeiden. Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft im ländlichen Raum gelte es wie andere Wirtschaftsbranchen ebenso zu stärken. Die bayerische Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft steht für über 600.000 Arbeitsplätze und rund 15 Prozent des Produktionswertes der bayerischen Gesamtwirtschaft.

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