Termine und Seminare
Donnerstag 22. Februar 2018
Fürth | Großhabersdorf | Fernabrünst
Aktuelles aus den landwirtschaftlichen Schwerpunkten
Recht, Umwelt, Tierschutz, Steuer und [weiter...]
Donnerstag 22. Februar 2018
Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim | Bad Windsheim
Das ist Heimat
In einer globalisierten und immer komplexer [weiter...]
Donnerstag 22. Februar 2018
Forchheim | Forchheim
Das ist Heimat
In einer globalisierten und immer komplexer [weiter...]
 [Alle Termine...]
Zur Homeseite
07.08.2015 Steuer

Gewinnermittlung nach §13a EStG: Grundstücksverzeichnis nötig

Neue Aufzeichnungs- und Aufbewahrungsfristen-Unterlagen bei Vermessungsämtern

Mit der Änderung der Gewinnermittlung nach § 13a Einkommensteuergesetz (EStG) kommen auf Steuerpflichtige neue Aufzeichnungs- und Aufbewahrungsfristen zu. Insbesondere muss ein Grundstücksverzeichnis bei der Finanzverwaltung eingereicht werden.
© BBV
In diesem Verzeichnis ist u. a. auch der steuerliche Buchwert der Grundstücke anzugeben. Bei Grundstücken, die bereits vor dem 1. Juli 1970 zum landwirtschaftlichen Betrieb gehört haben, wird dieser steuerliche Buchwert in einem pauschalen Verfahren auf Basis der Ertragsmesszahlen (EMZ) ermittelt.
 
Rückgriff auf historische Daten
Um den pauschalen Buchwert feststellen zu können, muss auf die historischen Daten zurückgegriffen werden. Bisher konnten diese Werte regelmäßig den Auszügen aus dem Liegenschaftskataster, die beim Vermessungsamt gegen Gebühr erhältlich sind, entnommen werden. Infolge einer Umstellung bei der Vermessungsverwaltung kann es aber bei aktuellen Bestandsnachweisen passieren, dass aus diesen der Altbestand nicht mehr ersichtlich ist.
 
Unterlagen zur Unterstützung vom Vermessungsamt
Auf Nachfrage des Berufsstandes hat sich die Bayerische Vermessungsverwaltung bereit erklärt, die Steuerpflichtigen in diesen Fällen durch die Bereitstellung geeigneter Unterlagen zu unterstützen. Dazu ist folgendes Verfahren vorgesehen. Solange beim jeweils zuständigen Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung die Umstellung auf den neuen Standard noch nicht erfolgt ist, ergeben sich keine Besonderheiten und der Antragsteller erhält den Bestandsnachweis wie bisher auch. Ist die Umstellung schon erfolgt, so erhält der Betrieb auf ausdrücklichen Wunsch einen Bestandsnachweis auf Grundlage des Datenstandes zum Zeitpunkt der Umstellung. Dies wird auf dem Nachweis entsprechend vermerkt. In diesem Fall wird aber zwingend auch immer ein aktueller Bestandsnachweis nach dem neuen Verfahren ausgestellt.
 
Hier gibt's mehr Infos
Die Vermessungsverwaltung vor Ort ist über diese Vorgehensweise informiert. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollte bei der Beantragung des Bestandsnachweises deutlich gemacht werden, dass dieser für die Erstellung des Grundstücksverzeichnisses nach § 13a EStG benötigt wird. Weitere Informationen finden Sie auch in einer aktuellen Serie des Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatts ab Ausgabe 32/2015.

Diesen Artikel empfehlen:
Seite drucken Nach oben
Zur Homeseite
BBV vor Ort
Unterfranken Oberfranken Mittelfranken Oberpfalz Schwaben Oberbayern Niederbayern