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03.08.2017 Umwelt

BBV nimmt Gewässerschutz ernst

Erfolgreiche Veranstaltungsserie zu kooperativem Umweltschutz

Mit Veranstaltungen für mehr Dialog aller Beteiligten auf regionaler Ebene unterstützt der Bayerische Bauernverband den kooperativen Weg bei der Umsetzt der europäischen Wasserrahmenrichtlinie – ein Engagement, das jetzt Umweltministerin Scharf würdigte…
Mit lokalen Veranstaltungen fördert der BBV die Entwicklung kooperativer Umsetzungsschritte für den Schutz von Gewässern
© melaca - Fotolia.com
 
Die Bayerische Staatsregierung steht zum kooperativen Umweltschutz, um den Ressourcenschutz insbesondere über freiwillige Maßnahmen zu stärken. Bei der erforderlichen Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie werden in Regionen mit Verbesserungsbedarf sinnvolle und machbare Maßnahmen mit den örtlich berührten Landwirten und Grundeigentümern beraten.

Der Bayerische Bauernverband unterstützt den kooperativen Weg bei der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie unter anderem über Veranstaltungen, um den Dialog aller Beteiligten auf regionaler und lokaler Ebene zu fördern und im gemeinsamen Austausch von landwirtschaftlichen Praktikern mit Fachbehörden quasi maßgeschneiderte, kooperative Umsetzungsschritte zu entwickeln. Vor kurzem hat die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf diesen Einsatz des Bayerischen Bauernverbandes in einem Schreiben an Bauernpräsident Walter Heidl ausdrücklich gewürdigt: „Für das Engagement des BBV und die hervorragende Organisation dieser Veranstaltungsreihe danke ich Ihnen sehr herzlich.“

Dass Bayern im Gegensatz zu manchen anderen Bundesländern dem freiwilligen Kooperationsweg den Vorrang vor Ordnungsrecht gibt, ist für die vielfältige Situation der bayerischen Landwirtschaft hilfreich. Für die auf die jeweiligen Verhältnisse von Projektgebieten zugeschnittenen Umsetzungsüberlegungen bei der Wasserrahmenrichtlinie sollten die Maßnahmenangebote des Bayerischen Kulturlandschaftsprogramms (KULAP) und des Bayerischen Vertragsnaturschutzprogramms (VNP) genutzt werden. Der Bayerische Bauernverband setzt sich bei den Nachtragshaushaltsberatungen für 2018 dafür ein, dass speziell für Gewässerschutzmaßnahmen im VNP zusätzliche Millionen bereitgestellt werden. 

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