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11.10.2017 Tierhaltung

Förderung für gefährdete Nutztierrassen jetzt beantragen

Rasse muss fünf Jahre gehalten werden

Landwirte, die gefährdete Nutztierrassen halten und dafür ab 2018 eine staatliche Förderung erhalten wollen, müssen diese bis spätestens 15. November beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten beantragen.
Mit einer speziellen Förderung für gefährdete Nutztierrassen honoriert das Landwirtschaftsministerium den hohen Aufwand und das große Engagement bayerischer Züchter
© BBV
 
Wie das Landwirtschaftsministerium in München mitteilt, ist Voraussetzung für den Zuschuss, dass die Antragsteller sich verpflichten, die beantragte förderfähige Nutztierrasse mindestens fünf Jahre lang zu halten. Für Fragen zur Antragstellung und zu den Förderbedingungen stehen die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit Fachzentrum Kleintierhaltung beziehungsweise Rinderzucht sowie das Kompetenzzentrum Förderprogramme der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft bereit.

Weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen erhalten Sie auf der Internetseite des Landwirtschaftsministeriums. Landwirte, die bereits heuer eine Förderung erhalten, müssen den Auszahlungsantrag ebenfalls bis spätestens 15. November einreichen.

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hatte die Förderung gefährdeter Nutztierrassen im Frühjahr verlängert und ausgeweitet. Sie honoriert dem Minister zufolge den hohen Aufwand und das große Engagement der bayerischen Züchter in diesem Bereich. Gefördert werden Gelbvieh, Murnau-Werdenfelser Rind, Original Braunvieh, Pinzgauer, Rotes Höhenvieh, Ansbach-Triesdorfer, das Rottaler und das Leutstettener Pferd sowie Schafrassen wie Coburger Fuchsschaf, Rhön-, Brillen-, Stein-, Berg- und Waldschaf.
 

 

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