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15.07.2016 Jugendarbeitsschutz

Jobs für die Sommerferien 2016: Darauf sollten Sie achten

Infos zur Einstellung von Schülern und Studenten in den Ferien

Die Sommerferien stehen vor der Tür: Die schönsten Wochen des Jahres nutzen viele Schüler und Studenten, um mit einem Job das Taschengeld aufzubessern und um Erfahrungen zu sammeln. Worauf Sie achten müssen, wenn Sie Jugendliche in Ihrem Betrieb einstellten, erfahren Sie hier.
Für Schüler, die in den Sommerferien auf Ihrem Hof mitarbeiten wollen, gilt das Jugendarbeitsschutzgesetz
© JackF - Fotolia.com
Ferienjobs sind für Schüler und Studenten eine tolle Möglichkeit, sich etwas dazu zu verdienen – und sich erste Berufserfahrungen anzueignen. Im Gegenzug bekommen Sie
dafür auf Ihrem Hof zusätzliche helfende Hände und praktische Unterstützung.
 
Denken Sie jedoch daran: für junge Mitarbeiter unter 18 Jahren gelten die Regelungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes.

So viel Stunden dürfen Jugendliche arbeiten

  • Kinder unter 13 Jahren dürfen nicht beschäftigt werden.
  • Jugendliche zwischen 13 und 14 Jahren dürfen – mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern – bis zu zwei Stunden täglich arbeiten.
  • Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahre dürfen bis zu acht Stunden täglich beziehungsweise 40 Stunden in der Woche arbeiten.
  • Für die Landwirtschaft gilt: In der Erntezeit dürfen Jugendliche über 16 Jahre neun Stunden täglich und bis zu 85 Stunden in der Doppelwoche arbeiten.
 
Ganz klar verboten sind für alle Minderjährigen gefährliche Arbeiten sowie Akkord-, Wochenend- und Nachtarbeiten.
Ab dem 18. Geburtstag gelten diese Einschränkungen nicht mehr.

Steuern und Abgaben für Ferienjobber

  • Wie bei jeder anderen Lohnarbeit fallen auch für den Job in den Sommerferien Steuern an. Allerdings können Schüler diesen Betrag über die Einkommenssteuererklärung wieder zurückbekommen – vorausgesetzt, das Jahreseinkommen liegt unter dem Steuerfreibetrag von aktuell 8.652 Euro.

  • Schüler und Studenten, die in den Ferien arbeiten, gelten als kurzfristig Beschäftigte. Das bedeutet, dass der Job frei von Abgaben für die Sozialversicherung bleibt, solange er nicht länger als drei Monate am Stück oder mehr als 70 Arbeitstage im Jahr umfasst. Dabei aufgepasst: mehrere kurzfristige Beschäftigungen innerhalb eines Kalenderjahres werden zusammengerechnet!

  • Bei einem Gehalt von 450 Euro oder weniger müssen Sie Ihren Ferienjobber bei der Minijobzentrale anmelden und gegen die Folge von Unfällen versichern. Generell gilt: Während der Arbeit stehen alle Schüler und Studenten unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherungen.
 


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