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08.06.2009 Pressemitteilung

Aktiv mitgestalten für die bayerischen Bauernfamilien

BBV zur Europawahl vom 7. Juni 2009

München (bbv) - Im gestern neu gewählten europäischen Parlament werden die nächsten fünf Jahre 15 Abgeordnete aus Bayern vertreten sein. Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen und Bayerischen Bauernverbandes, gratuliert den bayerischen Europaabgeordneten und appelliert, sich der Anliegen der Bauernfamilien anzunehmen und aktiv Entscheidungen in Europa mitzugestalten.
Sonnleitner wies darauf hin, dass die Land- und Forstwirtschaft in Bayern nicht nur systemrelevant, sondern Rückgrat und Seele Bayerns sei. Der Bauernverband habe bei seinen Mitgliedern intensiv dafür geworben, zur Wahl zu gehen. Sonnleitner: „Wir haben immer wieder die Bedeutung der Entscheidungen europäischer Politik für die bayerischen Bauernfamilien hervorgehoben. Deshalb freut uns auch die sogar leicht höhere Wahlbeteiligung in Bayern im Vergleich zur Europawahl 2004“.

Der Grossteil der Entscheidungen in der Agrarpolitik fällt auf europäischer Ebene. Die bayerischen Europaabgeordneten tragen deshalb eine besondere Verantwortung für die politischen Rahmenbedingungen für die Bauernfamilien. Diese Verantwortung wächst zudem noch für den Fall, dass der Lissabon-Vertrag in Kraft tritt. Agrarpolitische Entscheidungen haben dabei nicht nur erheblichen Einfluss auf die Perspektiven der Land- und Forstwirtschaft. Hier geht es auch um die Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung Europas mit rund 500 Millionen Menschen mit hochwertigen Lebensmitteln.

In den kommenden Jahren stehen auf europäischer Ebene eine Vielzahl von Themen an. Insbesondere gilt es, die richtigen Weichen für die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2013 zu stellen. Dies beinhaltet insbesondere auch die Fortführung des EU-Agrarhaushalts zumindest auf dem bisherigen Niveau. Die Einhaltung hoher Standards und den Erhalt der Kulturlandschaft kann es nicht zum Nulltarif geben. Zum politischen Flankenschutz für die bäuerlichen Familienbetriebe gehört aber auch eine starke und eigenständig finanzierte Politik für die Entwicklung des ländlichen Raums. Besonders wichtig ist auch, dass die Land- und Forstwirtschaft in Diskussionen zum Klimaschutz aktiv miteinbezogen und als Teil der Lösung anerkannt wird. Sonnleitner rief die Europaabgeordneten auf, ihren Teil dazu beizutragen, die Schlüsselbranche Land- und Forstwirtschaft im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger der EU zu stärken.

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