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09.05.2017 EU

Europatag 2017: „Wir dürfen uns jetzt nicht zurücklehnen“

Bauernpräsident Heidl setzt sich für Verbesserung am Erfolgsmodell Europa ein

Mit dem Europatag am 9. Mai wird die Schuman-Erklärung und damit die Grundsteinlegung für die Europäische Union in ihrer heutigen Form gefeiert. „Der Europatag 2017 hätte ein eher trauriger Anlass werden können. Doch bei der Wahl in Frankreich haben sich die pro-europäischen Stimmen durchgesetzt. Die Wahl von Emanuel Macron ist eine positive Nachricht für ganz Europa!“, sagt Bauernpräsident Walter Heidl zum Europatag.
Die EU-Agrarpolitik war und ist ein Motor der Integration und vereint Ökonomie, Ökologie und Soziales
© Photagraphee.eu - fotolia.com
 
„Denn allen aktuellen Herausforderungen zum Trotz: Die Europäische Union ist eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte. Wir leben seit über 70 Jahren in Frieden zusammen. Die europäische Integration hat uns Sicherheit und Stabilität, Freiheit und Wohlstand beschert.“

Dabei spielt die Landwirtschaft als einziger Wirtschaftsbereich mit einer gemeinsamen EU-Politik eine entscheidende Rolle. „Die EU-Agrarpolitik war und ist ein Motor der Integration. Sie vereint Ökonomie, Ökologie und Soziales und die Direktzahlungen sind ein wichtiger Stabilitätsfaktor für Bauernfamilien“, sagt Heidl. „Gleichzeitig sorgt die flächendeckende Land- und Forstwirtschaft in Europa für wirtschaftliche Perspektiven und Stabilität im ländlichen Raum.“

Doch das Wahlergebnis in Frankreich darf aus seiner Sicht nicht über kritische Stimmen und die Probleme hinwegtäuschen. „Wir dürfen uns jetzt nicht einfach zurücklehnen. Durch den Brexit wird schon bald ein wichtiger Mitgliedsstaat die EU verlassen und eine riesige Lücke hinterlassen. Und auch in anderen Mitgliedsstaaten bedrohen Kritiker, Populisten und Nationalisten das Gemeinschaftsprojekt Europa“, sagt Heidl. "Mit der Agrarpolitik ist es dabei wie bei der EU selbst: Probleme müssen angepackt und Verbesserungen auf den Weg gebracht werden, damit das Erfolgsmodell Europa geschützt werden kann und auch in Zukunft tragfähig bleibt.“


 

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