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10.08.2017 Düngeverordnung

Viel Wirbel, aber nichts Neues

Aktuelle Infos zur Umsetzung der neuen Düngeverordnung in Bayern

Verschiedene Medienberichte haben in dieser Woche das öffentliche Interesse auf die Umsetzung der Düngeverordnung in Bayern gelenkt – ohne allerdings substanziell Neues zu beinhalten. Den aktuellen Stand zur Verordnung sowie zur Nitratbelastung im Freistaat erfahren Sie hier…
Der BBV setzt sich für praxistaugliche Regeln in den sogenannten "roten Gebieten" ein.
© BBV
 
Die Verordnung ist im Juni in Kraft getreten und regelt, dass in den einzelnen Bundesländern jene Gebiete festgelegt werden sollen, die eine hohe Nitratbelastung aufweisen. Die bayerische Staatsregierung muss dann aus einem Katalog drei von insgesamt 14 Maßnahmen auswählen, die dort umgesetzt werden müssen. Diese Regelung ist fester Bestandteil der Düngeverordnung. Deshalb werden im Moment in allen Bundesländern entsprechende Regeln ausgearbeitet.

Wo genau die „roten Gebiete“ liegen werden und welche zusätzlichen Auflagen in Bayern gelten sollen, ist noch offen. Bei der Auswahl muss aus Sicht des Bauernverbandes auf die kleineren Strukturen in der bayerischen Landwirtschaft Rücksicht genommen werden. Werden zum Beispiel größere Güllebehälter Pflicht, sind auf vielen Bauernhöfen immens hohe Investitionen nötig. Der Bayerische Bauernverband setzt sich deshalb für praxistaugliche Regeln ein. Auch die im bundesweiten Vergleich hohe Wasserqualität in Bayern muss bei der Umsetzung berücksichtigt werden. Das hat der BBV bereits im Frühjahr 2017 von der bayerischen Staatsregierung eingefordert.

Laut Düngeverordnung gelten Gebiete dann als besonders belastet, wenn der Grenzwert von 50 mg Nitrat je Liter Grundwasser oder der Vorsorgewert von 37,5 mg überschritten wird und gleichzeitig eine steigende Tendenz festzustellen ist. Einschränkungen gibt es zudem, wenn Phosphat aus der Landwirtschaft zu einer Eutrophierung von Oberflächengewässer geführt hat. Derzeit arbeiten das bayerische Umweltministerium und das bayerische Landwirtschaftsministerium an der Landesverordnung an der Abgrenzung der „roten Gebiete“. Ab 2019 werden dort dann gemäß § 13 der Düngeverordnung bestimmte Einschränkungen in der Bewirtschaftung gelten. Dazu gehören unter anderem längere Sperrfristen oder größere Gewässerabstände.
 
 

Weiter hohe Wasserqualität in Bayern

Die neuesten Auswertungen von Messdaten sollen ersten Hinweisen zufolge zeigen, dass die Qualität des Grund- und Trinkwassers in Bayern weiter konstant hoch ist.
So wird zum Beispiel bei über 95 Prozent des Rohwassers der Grenzwert von 50 mg Nitrat pro Liter eingehalten, sodass das Wasser ohne weitere Aufbereitung als Trinkwasser verwendet werden kann. In Bayern erfüllen  91 Prozent der Messstellen für die Landwirtschaft die strengen Nitrat-Grenzwerte. Vielerorts verbessert sich die Wasserqualität weiter und wo es Probleme gibt, wird gemeinsam angepackt.
 
 
Was sich mit der neuen Düngeverordnung für Sie ändert und was Sie nun zu beachten haben finden Sie auf dieser Seite.

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