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06.10.2017 Erneuerbare Energien

Bioenergie: Ausschreibungsmodell verbessern

Landesfachausschuss nimmt Ausschreibung für Bioenergie unter die Lupe

Zur ersten Sitzung des neuen Landesfachausschusses für Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien betrachteten die Mitglieder die Ergebnisse der ersten Ausschreibungen für Bioenergieanlagen nach EEG 2017 – und stellten Verbesserungspotenzial fest…
Neu besetzt: der Landesfachausschuss für Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien unter Vorsitz von Anton Kreitmair (vorne rechts) und Stellvertreter Ely Eibisch (vorne zweite von rechts)
© BBV
 
Die erste Sitzung des Landesfachausschusses für Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien hat am 20. September mit dem neuen Vorsitzenden Anton Kreitmair stattgefunden. Ely Eibisch, stellvertretender BBV-Präsident Oberpfalz, wurde vom bisherigen Amtsinhaber Matthias Klöffel als stellvertretender Vorsitzender vorgeschlagen und von den Mitgliedern gewählt.

Der neu besetzte Ausschuss befasste sich mit den Ergebnissen der ersten Ausschreibung für Bioenergieanlagen nach EEG 2017. Lediglich 24 Gebote mit rund 28 Megawatt (MW) erhielten einen Zuschlag. Das von der Bundesnetzagentur ausgeschriebene Volumen von 122 MW wurde weit verfehlt. Ein Erfahrungsbericht zeigte, dass der Weg bis zur Ausschreibung enorme Kosten und mehrere Jahre Planung erfordert.

Der Vorsitzende Kreitmair fordert vom bayerischen Wirtschaftsministerium nun konkrete Verbesserungen beim Ausschreibungsmodell. Dazu zählt ein weiterer Gebotstermin und die Einführung eines Faktorenmodells, wodurch unterschiedliche Betriebskosten je Anlagenart und Anlagegröße berücksichtigt werden können. Das Gremium befasste sich darüber hinaus mit den Themen Sektorenkopplung bei der Energiewende und Möglichkeiten der Photovoltaik in der Landwirtschaft.
 

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