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15.02.2011 Pressemitteilung

Den Bioboom nicht verpassen

BBV-Arbeitsgruppe Ökolandbau: Biolandwirtschaft und Regionalität gehören zusammen

München (bbv) – Vor dem Beginn der Ökofachmesse BioFach in Nürnberg weisen Eberhard Räder, der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ökolandbau im Bayerischen Bauernverband und sein Stellvertreter Hans Meier auf das stetige Wachstum des Ökomarktes in Deutschland hin. „Wir dürfen diese für den ökologischen Landbau erfreuliche und wichtige Entwicklung nicht an uns vorbei ziehen lassen, sonst besetzen die Berufskollegen aus dem Ausland unsere eigenen Märkte“, mahnen die beiden Vorsitzenden. Ökologie und Ökolandbau seien eng mit Regionalität verbunden. Es mache deshalb keinen Sinn, wenn das Ökogetreide für die deutschen Verbraucher aus China komme.
In Bayern bewirtschaften mehr als 6.000 Ökobetriebe etwa 190.000 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche. Die Zahlen wachsen seit einigen Jahren kontinuierlich, aber langsam an. Ein Meilenstein war die Erhöhung der Umstellungsbei-
hilfe in Bayern von 210 € auf 300 € je ha für die ersten beiden Umstellungsjahre. Diese Beihilfe habe vielen Betriebsleitern einen richtigen Schub nach vorne gegeben.

Leider seien die Förderbeträge für die ökologische Landwirtschaft wieder etwas zurückgefahren worden. Vor dem Hintergrund der ursprünglich diskutierten Kürzungen im bayerischen Agrarhaushalt sei es sehr wichtig, dass sich die Ökobauern im Bauernverband gemeinsam mit Bauernpräsident Gerd Sonnleitner dafür eingesetzt haben, die Kürzungen im Kulturlandschaftsprogramm moderat zu halten. Das Bayerische Kulturlandschaftsprogramm sei für die ökologisch wirtschaftenden Betriebe in Bayern von herausragender Bedeutung. Seit 2009 fließe ein Viertel der Mittel des gesamten Kulturlandschaftsprogramms in den Ökolandbau.

„Die Märkte entwickeln sich gut, beim bayerischen Landwirtschaftsministerium und dem Bayerischen Bauernverband finden wir viel Unterstützung und die Menschen bringen den Ökolandbau große Sympathien entgegen. Das sind gute Bedingungen für Bäuerinnen und Bauern, die nach einer zukunftsträchtigen Alternative suchen,“ so Eberhard Räder.  

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