Termine und Seminare
Donnerstag 24. Mai 2018
Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim | Gutenstetten
Ortsbäuerinnen-Stammtisch mit Kreisbäuerin Renate Ixmeier und Stv. Kreisbäuerin Petra Vicedom
Rückblick auf die abgelaufene Landfrauen- und [weiter...]
Donnerstag 24. Mai 2018
Schmalkalden-Meiningen | Schmalkalden
Tageslehrfahrt in die Nougat-Stadt Schmalkalden
 [weiter...]
Donnerstag 24. Mai 2018
Traunstein | Trostberg
Maiandacht
Die Maiandacht ist eine Andacht in der [weiter...]
 [Alle Termine...]
Zur Homeseite
03.07.2009 Pressemitteilung

„Damit es auch in der Seele bayerisch bleibt“

Bauernverband begrüßt Urteil zum Bayerischen Bier

München (bbv) - „Der Europäischen Gerichtshofs hat mit seinen Urteil zum Schutz der Bezeichnung ‚Bayerisches Bier’ die Unverkennbarkeit herausgestellt“, sagt Leonhard Keller, Vorsitzender des Landesausschusses für pflanzliche Produktion und Vorsitzender der Vereinigung der bayerischen Erzeugergemeinschaften für Qualitätsgetreide.
Der Europäische Gerichtshof hat in dieser Woche in einem Urteil klargestellt, dass die Bezeichnung „Bayerisches Bier“ durch EU-Recht geschützt ist und nur für in Bayern hergestelltes Bier verwendet werden darf.

Damit für Keller „Bayerisches Bier“ auch in der Seele bayerisch ist, muss es mit heimischer Braugeste und heimischen Hopfen hergestellt werden. Bei Hopfen sieht Keller derzeit weniger Probleme. Bei der Braugerste dagegen sei höchste Zeit zum Handeln.

Der bayerische Anbau von Braugerste hat in diesem Jahr mit 126.600 Hektar ein neues Rekordtief erreicht. Im Vorjahr waren es noch 148.500 Hektar - vor zehn Jahren lag die Anbaufläche bei über 180.000 Hektar. Als Gründe für den Ausstieg aus dem Braugerstenanbau, gibt der Landesvorsitzender fehlende preisliche Zuschläge bei hohen Qualitätsanforderungen und hohem Anbaurisiko an.

„Bei einem aktuellen Braugerstenpreisen von weniger als 13 Euro je Dezitonne kann in Bayern qualitativ hochwertige Braugerste nicht kostendeckend produziert werden“, erklärt Keller. Seiner Meinung nach würden zu wenige Brauereien Wert auf heimische Braugerste legen. Nur einige, meist regionale klein- und mittelständische Brauerein, hätten mit den Bauern aus ihrer Region langfristige Verträge zu wirtschaftlichen Preisen abgeschlossen. Die Großbrauerein setzten dagegen zunehmend auf Braugerstenimporte. „Wenn für bayerische Braugerste die hohen Qualitätsanforderung sowie das höhere Anbaurisiko honoriert werden würden, dann könnten die Braugerstenerzeuger auch eine kontinuierliche und qualitativ hochwertige Rohstofflieferung für unser weltweit geschätztes Bier sicherstellen“, sagt Keller.

Diesen Artikel empfehlen:
Seite drucken Nach oben
Zur Homeseite
string(9) "tag_cloud" string(11) "bbv_vor_ort"
BBV vor Ort
Unterfranken Oberfranken Mittelfranken Oberpfalz Schwaben Oberbayern Niederbayern
string(0) ""