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31.08.2017 Tierhaltung

Spezielle Investitionsförderung für kleinere Bauernhöfe

Bayerisches Sonderprogramm Landwirtschaft (BaySL) hilft in Oberbayern

Das bayerische Sonderprogramm Landwirtschaft (BaySL) fördert vor allem kleine Betriebe, die von Anbindehaltung auf Laufstallhaltung umstellen möchten.
Umstellung mit Förderung: Bezirkspräsident Anton Kreitmair (2. v. l.) und Bezirksbäuerin Christine Singer (l.) zu Besuch bei Familie Höß in Bad Wiessee.
© BBV
Dem Bauernverband Oberbayern war wichtig, dass ein Programm aufgelegt wird, von dem die kleineren Bauernhöfe mit Tierhaltung profitieren“, sagte Anton Kreitmair, Präsident des BBV-Bezirksverbandes Oberbayern, beim Besuch des Milchviehbetriebs von Augustin und Hans Höß in Bad Wiessee. Hans Höß ist frischgebackener Landwirtschaftsmeister und hat einen genehmigten Bauplan für 25 Milchkühe. „Auch wenn wir unsere Kühe im Sommerhalbjahr jeden Tag auf die Weide austreiben, wollen wir ihnen noch mehr Tierwohl ermöglichen“, sagte Hans Höß. Der Hofnachfolger, dessen Leidenschaft der Milchviehhaltung gilt, möchte diesen Betriebszweig stärken. Wenn der neue Stall steht, wird Familie Höß den alten Kuhstall für Jungvieh und Kalbinnen umbauen und weiternutzen.
Für die erstmalige Umstellung von Anbindehaltung hat der Betriebsleiter das spezielle Förderprogramm BaySL beantragt. Der Antrag sei verständlich und unbürokratisch. „Bauen ist für kleinere Betriebe einfach verhältnismäßig teurer als in größeren Strukturen“, sagte Kreitmair. Die Antragstellung für das BaySL ist unkompliziert. Neben den Antragsunterlagen muss ein genehmigter Bauplan eingereicht werden. Im Gegensatz zur Einzelbetrieblichen Investitionsförderung ist bei BaySL kein aufwendiges Wirtschaftlichkeitskonzept notwendig . Die maximal geförderte Investitionssumme beträgt bei solchen Umstellungsbetrieben 150.000 Euro.
Mit dem BaySL können ebenfalls besondere Tierwohlmaßnahmen in Schweine- und Geflügelställen gefördert werden, unter anderem befestigte Tierausläufe und Kaltscharrräume für Geflügel. Dabei werden bis zu 25 Prozent der Nettoinvestitionssumme gefördert. „Die Bezirksvorstandschaft des Bauernverbandes Oberbayerns hatte die bayerische Politik im vergangenen Jahr aufgefordert, für kleinere Betriebe ein gesondertes Programm vorzusehen, da die Kreisobmänner und Kreisbäuerinnen dies als notwendig für den Erhalt der kleineren Strukturen ansehen“, erklärte Kreitmair.

Der Bayerische Bauernverband spricht sich grundsätzlich gegen ein gesetzliches Verbot der Anbindehaltung aus. So ein Verbot würde dazu führen, dass viele kleinere Betriebe aus der Milchviehhaltung ausscheiden. Dies würde vielfältige schwerwiegende Konsequenzen für die ländlichen Räume haben. Insbesondere würden der Erhalt und die Pflege von Grünlandflächen vor allem an Grenzstandorten wie Hanglagen aufgegeben.   Daher tritt der Bayerische Bauernverband dafür ein, die Milchviehhaltung in Bayern konsequent und gleichzeitig behutsam weiterzuentwickeln.  Umstellungswillige Betriebe sollen dabei – unabhängig von ihrer Betriebsgröße – die Möglichkeit einer Investitionsförderung erhalten. „Wir hoffen, dass viele Betriebe dieses Programm nutzen“, sagte Bezirksbäuerin Christine Singer. „Das ist ein weiterer wichtiger Baustein, die flächendeckende und kleinteilige Landwirtschaft in Bayern zu erhalten.“

Beratung durch die BBV LandSiedlung

Die BBV LandSiedlung berät Betriebe, die sich über einen Umbau Gedanken machen und das BaySL nutzen wollen. Nähere Informationen auf der Website der LandSiedlung.

 

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