Termine und Seminare
Donnerstag 24. Mai 2018
Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim | Gutenstetten
Ortsbäuerinnen-Stammtisch mit Kreisbäuerin Renate Ixmeier und Stv. Kreisbäuerin Petra Vicedom
Rückblick auf die abgelaufene Landfrauen- und [weiter...]
Donnerstag 24. Mai 2018
Schmalkalden-Meiningen | Schmalkalden
Tageslehrfahrt in die Nougat-Stadt Schmalkalden
 [weiter...]
Donnerstag 24. Mai 2018
Traunstein | Trostberg
Maiandacht
Die Maiandacht ist eine Andacht in der [weiter...]
 [Alle Termine...]
Zur Homeseite
22.01.2009 Pressemitteilung

Bauernverband weist Äußerungen des Umweltbundesamtes entschieden zurück

Rinder sind keine Klimakiller

München (bbv) - Georg Wimmer, Stellv. Generalsekretär des Bayerischen Bauernverbandes, weist die Forderung des Umweltbundesamtes aus Klimaschutzgründen, weniger Fleisch zu essen, entschieden zurück. Betrachtet man die Gesamtklimabilanz der Land- und Forstwirtschaft, so ist diese eindeutig positiv. „Durch den Anbau von Pflanzen wird wesentlich mehr Kohlendioxid der Atmosphäre entzogen, als freigesetzt wird.
Zudem trägt der Methanausstoß von Wiederkäuern nur mit 1,8 Prozent zum Gesamt-Treibhauseffekt in Deutschland bei“, betont Wimmer. Die Emissionen von Methan oder Lachgas konnte seit 1990 auch um über 18 Prozent reduziert werden.

Ohne Rinderhaltung könnte gerade in Bayern etwa ein Drittel der landwirtschaftlichen Fläche, 1,1 Millionen Hektar Grünland, nicht mehr verwertet und genutzt werden. Neben Fleisch hätte dies für den Verbraucher auch den Verzicht auf Milch und Milchprodukte zur Folge. Zudem leistet die Land- und Forstwirtschaft mit Ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer attraktiven Kulturlandschaft für Tourismus und Naturschutz.

„Da die Land- und Forstwirtschaft selbst eine der vom Klimawandel am stärksten betroffenen Branchen ist, hat sie größtes Interesse am Klimaschutz. Zudem tragen Land- und Forstwirte bereits heute und in Zukunft erheblich zur CO2-Entlastung bei. Hanebüchene Forderungen des Umweltbundesamtes tun dies allerdings nicht“, betont Wimmer.

Die Verbraucher könnten weiter ruhigen Gewissens qualitativ hochwertiges und ernährungsphysiologisch wertvolles Fleisch genießen, sollten aber darauf achten, Produkte aus der Region zu kaufen.

Diesen Artikel empfehlen:
Seite drucken Nach oben
Zur Homeseite
string(9) "tag_cloud" string(11) "bbv_vor_ort"
BBV vor Ort
Unterfranken Oberfranken Mittelfranken Oberpfalz Schwaben Oberbayern Niederbayern
string(0) ""