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08.03.2018 Politik

Bauernverband bei Landwirtschaftsminister Helmut Brunner

Interessen der Bauern im Blick

Der bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner, und Amtschef Hubert Bittlmayer haben sich mit Bauernpräsident Walter Heidl und BBV-Generalsekretär Georg Wimmer getroffen. Unter anderem ging es dabei um die aktuellen Probleme bei der Düngeverordnung…
Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (2. v. r.) und Bauernpräsident Walter Heidl (2. v. l.) haben sich zusammen mit Amtschef Hubert Bittlmayer (l.) und BBV-Generalsekretär Georg Wimmer zu aktuellen Themen und Problemen ausgetauscht.
© BBV
 
Heidl machte nochmal deutlich, dass bei der Ausweisung von „roten Gebieten“ in Sachen Stickstoff und Phosphat behutsam vorgegangen werden muss und bei den Vorgaben zur Ausbringtechnik alle Hebel in Bewegung gesetzt werden müssen, um am Ende zu passenden Lösungen für die bayerischen Betriebe zu kommen. Mit Blick auf die Flächenbewirtschaftung warb der Bauernverband für innovative Verfahren beim Pflanzenschutz und bei der Düngung. „Damit das Potential der Präzisionslandwirtschaft auch von bäuerlichen Betrieben genutzt werden kann, sind Fördermaßnahmen und zusätzliche Finanzmittel notwendig“, sagte Heidl und bekannte sich zu innovativen Methoden, um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln weiter zu optimieren. Gleichzeitig machte Heidl aber klar, dass bei der Prüfung und Zulassung von Wirkstoffen auch künftig wissenschaftliche Ergebnisse und die zuständigen Behörden maßgeblich sein müssen.

Im Zusammenhang mit der Digitalisierung und dem „Masterplan II“ der Staatsregierung mit einem Agrarpaket mit 101 Millionen Euro forderte Heidl ein, dass bei den Maßnahmen der unmittelbare Nutzen für die Menschen auf den Bauernhöfen im Mittelpunkt stehen muss. Außerdem hakte Heidl nochmals nach, welcher Weg vom Landwirtschaftsministerium beim Milchmengenmanagement eingeschlagen werden soll. Dabei waren sich Minister Brunner und Bauernpräsident Heidl einig, dass hier in erster Linie die Wirtschaft mehr Verantwortung zeigen muss.

In Sachen Tierhaltung sind bei der Afrikanischen Schweinepest aus Sicht des Bauernverbandes konsequente Präventionsmaßnahmen nötig. Beim Handelsabkommen Mercosur warnte Heidl nochmals eindringlich davor, dass Entscheidungen übers Knie gebrochen werden und damit im Bereich Rindfleisch und Zucker Vereinbarungen auf den Weg gebracht werden, die zu Lasten der bayerischen Landwirtschaft gehen. Der Bauernpräsident forderte deshalb, dass die Staatsregierung verhindert, dass das Handelsabkommen zu Nachteilen für die bayerischen Erzeuger führt.

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner verwies auf den erfolgreichen Einsatz der Staatsregierung für die Landwirtschaft in Bayern. Ohne diesen massiven Einsatz wären viele Vorgaben aus Berlin und Brüssel noch deutlich aufwändiger und weniger praktikabel. Er sicherte zu, die angesprochenen Punkte intensiv und wohlwollend zu prüfen und sich weiterhin aktiv in Berlin und Brüssel für die Interessen der bayerischen Landwirte einzusetzen.
 

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