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31.08.2010 Pressemitteilung

Bauern und Imker sind wichtige Partner

Bauernverband und Imkerverband vereinbaren engere Zusammenarbeit

Bad Griesbach (bbv) - Landwirte und Imker sind wichtige Partner und aufeinander angewiesen. Dies bekräftigten der Umweltpräsident des Bayerischen Bauernverbandes, Walter Heidl, der Landesvorsitzende der Bayerischen Imker (LVBI), Ferdinand Drexler, sowie der Präsident des Deutschen Imkerbundes Peter Maske anlässlich eines Pressegesprächs heute in Bad Griesbach. „Imker und Bauern erhalten die Natur“, sagte Ferdinand Drexler.
Die Honigbienen liefern nicht nur das hochwertige Lebensmittel Honig, sondern tragen mit ihrer Bestäubungsleistung wesentlich zu reichen Ernten, üppigem Wachstum und zur Artenvielfalt allgemein bei. Rund 85 Prozent der Erträge im Pflanzen- und Obstbau in Deutschland hängen von der Bestäubung der Honigbienen ab, schätzt Peter Maske. Die Landwirte haben daher ein großes Interesse am Schutz der Bienen, erläutert Walter Heidl. Im Gegenzug bieten zahlreiche landwirtschaftliche Kulturen, Wald oder Obstbäume Nahrung für die Honigbienen.

Mit dem Wandel in der landwirtschaftlichen Produktion haben sich auch die Lebensbedingungen für die Bienen geändert. Die Landwirte nehmen die Sorgen der Imker ernst. So wurden in Bayern mittlerweile rund 20.000 Hektar an Blühflächen über das Bayerische Kulturlandschaftsprogramm angelegt, die Bienen in der Zeit, wenn Kulturpflanzen bereits verblüht sind als Futterquelle dienen können.

Kostenloser Bilddownload in der BBV-Mediathek > Veröffentlichungen 2010

BBV und LVBI sind sich einig, dass sich die Landbewirtschaftung für den Landwirt lohnen muss. Um die Lebensbedingungen für die Bienen weiter zu verbessern, wollen Bauern und Imker künftig enger zusammenarbeiten und gemeinsame Lösungen finden. Die Landwirtschaft sei auf schlagkräftige Technik, aber auch auf den Schutz der Kulturpflanzen zur Sicherung der Erträge und der Lebensmittelversorgung der Bevölkerung angewiesen. Bei den landwirtschaftlichen Arbeiten soll auch künftig der Schutz der Bienen berücksichtigt werden, zum Beispiel über Sicherheitsvorkehrungen beim Einsatz von Beizen oder Granulaten. Mit einfachen Maßnahmen, wie zum Beispiel durch Beachtung der Bienenflugzeiten, kann auch viel für die Bienen getan werden.
 

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