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Wildschweine mit Frischlingen

Afrikanische Schweinepest - Aktuelle Meldungen

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24.09.2020 |

24.09.2020: Drei weitere verendete Wildschweine

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert, dass sich der amtliche Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei drei weiteren Wildschweinen in Brandenburg bestätigt hat. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen. Die Fundorte liegen innerhalb des gefährdeten Gebiets.

Achtung: Offizielle Ausbruchszahlen Fälle entnehmen Sie bitte künftig direkt der Website des Friedrich-Löffler-Instituts.

23.09.2020: Neun weitere Fälle in Brandenburg

Das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt neun weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg. Die Fundorte liegen innerhalb des gefährdeten Gebiets. Gleichzeitig hat Brandenburg angekündigt, einen festen Zaun an der Grenze zu Polen errichten zu wollen.

21.09.2020: Sonderbauerninfo zur ASP-Statusuntersuchung

Mit dem ASP-Freiheits-Status kann die Vermarktung von Ferkeln oder Mastschweinen grundsätzlich nahezu ohne zeitliche Verzögerung und ohne Kosten und Aufwand durch die sonst anfallenden Laboruntersuchungen im Rahmen der Anlassuntersuchung fortgesetzt werden für den Fall, dass der Betrieb im gefährdeten Gebiet liegen sollte. Für wen ist die Status-Untersuchung gedacht? Wann ist der beste Startzeitpunkt? Umfassende Informationen zur ASP-Statusuntersuchung finden Sie in der neuesten Sonderbauerninfo, die Sie hier herunterladen können.

21.09.2020: Sonderbauerninfo zur ASP-Statusuntersuchung

21.09.2020: Sieben weitere ASP-Fälle bei Wildschweinen in Brandenburg

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert, dass sich der amtliche Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei sieben weiteren Wildschweinen in Brandenburg bestätigt hat. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen. Die Fundorte liegen innerhalb des gefährdeten Gebiets. Damit wurde die ASP nun insgesamt bei 20 Wildschweinen bestätigt.

16.09.2020: Fünf weitere Fälle bestätigt – Fundorte im gefährdeten Gebiet

Das Landeslabor Berlin-Brandenburg hat bei fünf weiteren Wildschweinen die Afrikanische Schweinepest (ASP) nachgewiesen. Die Tiere wurden außerhalb des festgelegten Kerngebiets um den ersten Fundort (3 km), aber innerhalb des gefährdeten Gebietes in der näheren Umgebung der Ortschaft Neuzelle gefunden. Das teilte das Verbraucherschutzministerium des Landes Brandenburg mit. Es handelt sich um vier tot aufgefundene Wildschweine (Fallwild) sowie um ein krank erlegtes Wildschwein. Auch das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) hat die Infektion bestätigt.

Im Gefährdeten Gebiet (Radius ca. 15 Kilometer) gelten folgende Maßnahmen zur Feststellung der Verbreitung und Verhinderung der weiteren Ausbreitung:

  • Jagdverbot für alle Tierarten, um möglicherweise infiziertes Schwarzwild nicht unnötig aufzuschrecken
  • Intensive Fallwildsuche durch geschultes Personal und unter Beteiligung von ortsansässigen Jägern
  • Bergung und unschädliche Beseitigung aller Wildschweinkadavern unter hygienischen Bedingungen; dafür werden vor Ort Sammelstellen für Fallwild und Unfallwild aufgestellt
  • Überprüfung der schweinehaltenden Betriebe hinsichtlich der Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen
  • Prüfung vorläufiger Nutzungsbeschränkungen für land- und forstwirtschaftlichen Flächen (Ernteverbot für Maisfelder)
  • Untersagung von Veranstaltungen mit Schweinen
  • Ermittlung von Jägern, die auch Schweinehalter sind
  • Information und Schulung von Jägern
  • Einrichtung einer Kernzone im gefährdeten Gebiet und deren Abgrenzung

 

11.09.2020: BBV-Veredelungspräsident Stadler verurteilt heftigen Preisrückgang

Nachdem am Freitag, 11. September 2020 der Schlachtschweinepreis um 20 Cent und der Ferkelpreis um 12 Euro zurückgegangen ist, kritisiert Gerhard Stadler, Vorsitzender des Landesfachausschusses für tierische Erzeugung und Vermarktung:

„Der heutige heftige Preisrückgang bei Schlachtschweinen und bei Ferkeln ist unangemessen. Das ist durch die momentane reale Marktlage nicht gerechtfertigt. Ich habe kein Verständnis dafür und fordere insbesondere die Schlachtunternehmen auf,  diese Ausnahmesituation nicht auszunutzen.“

 

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SharePic von Präsident Stadler zu Preisrückgang wegen ASP

11.09.2020: Sonderausgabe BauernInfo Schwein

11.09.2020: Ertragsschaden-Versicherung für Schweinehalter

Derzeit haben bayerische Schweinehalter noch die Möglichkeit, Versicherungsverträge für eine "Tierertragsschaden-Versicherung Schwein" mit einer dreimonatigen Wartezeit ab Vertragsbeginn abzuschließen. Allerdings können sich die Annahmerichtlinien auch kurzfristig ändern. Daher ist es umso wichtiger für die bayerischen Schweinehalter, sich umgehend mit diesem Thema auseinanderzusetzen. So sind bereits jetzt AS- Ernteschutzversicherungen nicht mehr abzuschließen. Gehen Sie auf Ihre BBV-Geschäftsstelle oder die BBV Service Versicherungsmakler GmbH zu. Mehr Informationen unter http://www.bbv-service.de/service-hilfe-informationen/schweinepest

 

11.09.2020: Bundesregierung bei Eindämmung und Abkommen mit Drittstaaten gefordert

Am Freitag, 11. Septmeber 2020. haben verschiedene Telefon- und Videokonferenzen stattgefunden, unter anderem mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Das BMEL wurde darin aufgefordert, alles zu unternehmen, um die ASP einzudämmen. Insbesondere hat DBV-Präsident Joachom Rukwied noch einmal beim Thema Zaunbau nachgehakt.

Ebenso wurde der heutige massive Preisrückgang auf dem Schweinemarkt von den Landwirtschaftsvertretern deutlich kritisiert. Das BMEL wurde noch einmal eindringlich aufgerufen, alle Kräfte einzusetzen, um Vereinbarungen zur Regionalisierung in Abkommen mit Drittsstaaten zu erreichen. Klöckner sicherte dies zu, berichtete von laufenden Gesprächen mit China, aber auch mit Japan und Südkorea. Sie betonte, dass auch Bundeskanzlerin Angela Merkel informiert sei.

 

10.09.2020: BBV-Expertin Isabella Timm-Guri beantwortet 3 wichtige Fragen

10.09.2020: Bauernpräsident Walter Heidl ruft zu entschlossenem Handeln auf

Am 10. September hat das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) den ersten amtlichen ASP-Verdachtsfall in Deutschland bestätigt. Damit verliert Deutschland den Status als ASP-freies Land, was das Marktgeschehen beim Export von Schweinefleisch kräftig durcheinander wirbeln könnte. Bauernpräsident Walter Heidl fordert deshalb entschlossenes Handeln von Politik, Behörden und Marktpartnern.

„Vor Ort in Brandenburg müssen jetzt alle Maßnahmen getroffen werden, um eine weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Dazu sind eine intensivere Bejagung und auch ein fester Zaun notwendig. Marktpartner wie z. B. Lebensmitteleinzelhandel oder Schlachtunternehmen müssen alles unternehmen, um den Markt zu stabilisieren und dürfen diese Ausnahmesituation nicht ausnutzen. Damit Exporte weiterhin möglich bleiben, ist das Bundeslandwirtschaftsministerium gefordert, alles zu tun, um eine Regionalisierungsklausel in Abkommen mit Drittstaaten zu ermöglichen. Der Bayerische Bauernverband wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass auch hier in Bayern alles getan wird, Schweinehalter bei ihren Biosicherheitsmaßnahmen zu unterstützen. Außerdem fordere ich,  dass die Bejagung von Schwarzwild forciert wird und alle dazu unterstützenden Maßnahmen ergriffen werden.“

 

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SharePic Bauernpräsident Heidl zu ASP-Ausbruch

10.09.2020: Erster Fall der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland bestätigt

Die Afrikanische Schweinepest ist in Deutschland angekommen. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner bestätigte den amtlichen Verdachtsfall der ASP im brandeburgischen Landkreis Spree-Neiße. Das Landeslabor Berlin-Brandenburg hatte gestern den Verdacht bei einem Wildschwein-Kadaver festgestellt, der wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze im Spree-Neisse-Kreis gefunden wurde. Nun hat das Friedrich-Loeffler-Institut als nationales Referenzlabor, den Verdacht durch die Zweitprobe bestätigt. ... mehr

Auf Twitter meldete sich das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zu Wort: "Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine Tierseuche, an der Haus- und Wildschweine erkranken. Für den Menschen ist der Erreger ungefährlich."

 

23.07.2020: Startschuss für ASP-Status-Untersuchung

Um bei einem möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) möglichst verzögerungsfrei weiter vermarkten zu können, hat sich der BBV intensiv dafür eingesetzt, die Möglichkeit der sogenannten ASP-Status-Untersuchung zu schaffen. Hierbei weist der Betrieb fortlaufend nach, dass er ASP-frei ist. Die Kosten für die vorgeschriebenen Laboruntersuchungen werden von der Bayerischen Tierseuchenkasse übernommen. Dank des nachdrücklichen Einsatzes von Bauernpräsident Walter Heidl und Veredelungspräsident Gerhard Stadler beteiligen sich das bayerische Umweltministerium und das bayerische Landwirtschaftsministerium im Rahmen einer Anschubfinanzierung an den Analysekosten. „Unser Ziel, die Kosten der ASP-Status-Untersuchung für die Betriebe überschaubar zu halten, haben wir erreicht. Damit steht den Betrieben ein weiteres Mosaiksteinchen zur Vorbereitung auf einen möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest zur Verfügung“, so Gerhard Stadler.

 

30.03.2020: ASP bei Wildschwein in Polen nahe der deutschen Grenze

Am 26.3. hat Polen einen Fall von ASP bei einem verendeten Wildschwein gemeldet, das nur ca. 10 km von der deutschen Grenze (jeweils ca. 10 km zur sächsischen und zur brandenburgischen Grenze) entfernt aufgefunden worden ist. Damit ist die Seuche nochmals ein kleines Stück weiter in Richtung Deutschland gerückt. Der bislang nächstgelegene Fall lag ca. 12 km zur sächsischen Grenze und ca. 20 km zur brandenburgischen Grenze entfernt. Die Zahl der Ausbrüche bei Wildschweinen liegt im aktuellen Geschehen in Westpolen derzeit bei über 500 Fällen. Vor einer Woche war in Westpolen auch ein ASP-Ausbruch in einem großen Schweinebetrieb zu vermelden. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat mit Polen Kontakt aufgenommen, um weitere Informationen zu dem Fund zu erhalten.

Auch wenn derzeit alles im Zeichen des Corona-Virus steht, muss die Gefahr ASP sehr ernst genommen werden. Es gilt weiterhin alles zu unternehmen, um eine Einschleppung nach Deutschland zu verhindern, sei es im Personen- und Warenverkehr oder in anderen Bereichen. Die Barrieren gegen eine Einwanderung von infizierten Wildschweinen müssen endlich wirksam verstärkt werden, wie es der BBV bereits seit Monaten fordert und vom Bundeslandwirtschaftsministerium auch angekündigt ist. In der Schweinehaltung und in der Jagd ist die konsequente Beachtung der notwendigen Biosicherheit nach wie vor das Gebot der Stunde.

 

23.03.2020: ASP in Schweinebestand in Westpolen

Am 20. März 2020 hat Polen den bislang ersten ASP-Fall bei Hausschweinen in Westpolen bestätigt. Laut Meldung der polnischen Regierung an die EU-Kommission handelt sich um einen großen Schweinebestand mit knapp 24.000 Schweinen (7.729 Zuchtschweine und 16.037 Ferkel). Der Betrieb liegt in der Ortschaft Niedoradz in der Gemeinde Otyn (Kreis Nowosolski), in der Nähe der Stadt Zielona Góra (Grünberg). Die Tiere des Bestands werden getötet. 135 Schweine waren laut Meldung bereits an der ASP verendet. Die nach EU-Recht vorgegebenen Schutz- und Überwachungszonen werden eingerichtet. Die Entfernung zur deutschen Grenze beträgt ca. 65 km. Nach Angaben des bayerischen Umweltministeriums sind durch diesen Fall keine direkten Maßnahmen in Deutschland bedingt.

Seit Mitte November 2019 sind in der Region mehr als 100 ASP-Fälle bei Wildschweinen festgestellt worden. Das betroffene Gebiet ist entsprechend den EU-Vorgaben bisher als „Teil II-Gebiet“ (= Gefährdetes Gebiet) klassifiziert.
Der nächstgelegenste ASP-Fall bei Wildschweinen liegt weiterhin noch ca. 12 km zur deutschen Grenze (Sachsen) entfernt.

Wir rufen weiterhin zur um gewissenhafte Einhaltung der Biosicherheitsregeln in allen relevanten Bereichen (Schweinehaltung, Jagd, Verkehr von Personen und Gütern) auf.

06.02.2020: Mögliches „Ernteverbot“ nur gegen Schadensersatz

Im Fall von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen haben die Veterinärbehörden die Möglichkeit, die Nutzung von land- oder forstwirtschaftlichen Flächen zu beschränken oder zu verbieten. Dieser Aspekt wird derzeit häufig auch von Versicherungsunternehmen kommuniziert mit Verweis auf Versicherungsmöglichkeiten dagegen.

Für eine objektive Einordnung des Schadensrisikos weisen wir auf folgende Punkte hin: Die Maßnahme des Nutzungsverbotes greift nicht automatisch, sondern kann von der zuständigen Behörde (für diese Frage in Bayern die Bezirksregierung) im Fall von ASP bei Wildschweinen im gefährdeten Gebiet (ca. 15 km Radius) oder Teilen davon ergriffen werden, soweit es aus Gründen der Tierseuchenbekämpfung erforderlich ist. Die Idee dahinter ist es, ggf. infizierte Wildschweine dadurch im Gebiet zu halten, dass diese dort durch die entsprechenden Kulturen ein ausreichendes Nahrungsangebot zur Verfügung haben. Daneben können die Behörden im gefährdeten Gebiet auch das Anlegen von Jagdschneisen anordnen. Im Falle solcher behördlichen Anordnungen besteht ein gesetzlicher Anspruch auf Ersatz des hierdurch entstehenden Aufwandes oder Schadens.

Die konkreten Details dazu sind für Bayern noch nicht festgelegt. Das Umweltministerium stimmt sich dazu mit dem Landwirtschafts- und dem Finanzministerium ab. Der BBV hat dazu frühzeitig seine Vorstellungen eingebracht. Die BBV Service Versicherungsmakler GmbH kann Versicherungsangebote vermitteln zur Absicherung von eventuellen, durch den Anspruch auf Schadensersatz nicht abgedeckten Verlusten.
 

23.01.2020: ASP in Polen: Nur noch 12 km bis Deutschland

Laut BMEL wurde in Westpolen erneut ASP bei drei toten Wildschweinen nachgewiesen. Die Entfernung zur Grenze nach Brandenburg beträgt ca. 21 km, nach Sachsen nur noch 12 km.
Bundesministerin Julia Klöckner hat mit ihrem polnischen Kollegen Krysztof Ardanowski vereinbart:

  • Stärkung der bisherigen Anstrengungen - im Gespräch ist u.a. ein eingezäunter Korridor („weiße Zone“) entlang der Grenze
  • Prüfung, wie das THW bei der Errichtung von Schutzzäunen auf polnischer Seite behilflich sein kann
  • Intensivierung der Zusammenarbeit im Bereich der Wissenschaft und Forschung
  • Erarbeitung einer gemeinsamen Erklärung, die eine drastische Verringerung der Wildschweindichte als effektive Präventionsmaßnahme hervorhebt

Bereits im Dezember hatte Bauernpräsident Walter Heidl in Briefen an Ministerpräsident Söder und weitere Vertreter der Staatsregierung u.a. Maßnahmen zur Verhinderung der Einwanderung von infizierten Wildschweinen nach Deutschland gefordert und als Beispiel die „weißen Zonen“ angeführt.


21.01.2020: Biosicherheit strikt beachten
15.01.2020: ASP in Polen nur noch 21 km vor der Grenze
18.12.2019: ASP-Rahmenplan überarbeitet
12.12.2019: ASP: Heidl fordert bestmögliche Prävention und Notfallplanung
05.12.2019: Neue Fälle von Afrikanischer Schweinepest im Westen Polens

 


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