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27.06.2017 Landfrauen

Landesvorstand: Antrittsbesuch bei Minister Brunner

Themenvielfalt wird diskutiert

Zum Antrittsbesuch traf sich der neugewählte Landesvorstand bei Staatsminister Brunner. Neben dem Kennenlernen standen einige größere Themenblöcke auf der Agenda.
Der Landesvorstand der Landfrauen beim Antrittsbesuch bei Staatsminister Helmut Brunner.
© BBV
Man tauschte sich über die Projekte „Landfrauen machen schule“ sowie Erlebnis Bauernhof aus. Der Landesvortand sprach sich dafür aus, auch für weiterführende Schulen einen Bauernhofbesuch anzubieten. Staatsminister Brunner stimmte dem inhaltlich zu, machte aber deutlich, dass die Finanzen derzeit für eine Ausdehnung des Programms nicht vorhanden seien. Er unterstrich sein Anliegen, dass jedes Grundschulkind einmal einen Bauernhof gesehen haben soll.

Ein Bauernhofbesuch für Schüler sei umso wichtiger als die Darstellung landwirtschaftlicher Inhalte in Schulbüchern und bei Arbeitsblättern nicht immer der Realität entsprächen. Die Bezirksbäuerinnen legten dazu Beispiele vor. Diese seien teilweise sehr verletzend für die bäuerlichen Familien. Sie baten Brunner, dass sein Haus diesem Thema hohe Priorität beimisst und boten gleichzeitig als Unterstützung die Fachkompetenz des Bayerischen Bauernverbandes für eine differenzierte Darstellung der Landwirtschaft in Schulmedien an.

Die Landesbäuerin dankte dem Staatsminister für seinen Einsatz für die Einrichtung eines Kompetenzzentrums Hauswirtschaft in Triesdorf Nur durch eine Stärkung hauswirtschaftlicher Alltagskompetenzen in der Schule und durch die Förderung hauswirtschaftlicher Berufsbildung könnten wichtige gesellschaftliche Themen gut begleitet werden. Einig war man sich auch darin, dass eine engagierte gemeinsame Berufsnachwuchswerbung viel bewirken könne. Damit dies geleistet werden kann, brauche es ausreichend Personal an den Ämtern.

Die Landesbäuerin machte deutlich, dass dem Landesvorstand bei dem anstehenden Personalwechsel die Verankerung der Hauswirtschaft in einem eigenen Referat im Staatsministerium sehr wichtig sei. Der Minister sagte eine gute Besetzung zu gegebener Zeit zu.

Außerdem sprach sich der Landesvorstand im Gespräch für eine Neuauflage der Bäuerinnenstudie aus. Die Daten der letzten Studie seien zehn Jahre alt. In dieser Zeit hätte sich viel getan. Aktuelle Zahlen seien wichtig, um die Vielfalt des Berufsbilds Bäuerin und ihren Einfluss auf den ländlichen Raum sichtbar zu machen. Das sah auch der Staatsminister so und sagte zu, dass sein Haus sich die Neuauflage für 2018 fest vornehme!

 

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