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21.09.2017 Afrikanische Schweinepest

Intensivere Schwarzwildjagd im Staatswald

Maßnahmenpaket gegen Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest

Wie gelingt es die Afrikanische Schweinepest einzudämmen? Darüber diskutierten jetzt BBV und Bayerische Staatsforsten im fachlichen Austausch...
Vorstandsvorsitzender Martin Neumeyer (3. von rechts) und Präsident Walter Heidl (Mitte) sind sich einig, dass eine intensivere Schwarzwildbejagung notwendig ist, um das Seuchenrisiko zu minimieren.
© BBV
 
Das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) wurde in Tschechien inzwischen bei 97 verendeten Wildschweinen (Stand 12.09.2017) nachgewiesen. BBV-Präsident Walter Heidl und BBV-Veredelungspräsident Gerhard Stadler stellten die verheerenden Folgen eines ASP-Ausbruchs für die schweinehaltenden Landwirte sowie die vor- und nachgelagerten Bereiche dar. Dazu würde ein ASP-Fall bei einem Wildschwein ausreichen.

Da auf rund 820.000 Hektar – was etwa 12 Prozent der Landesfläche entspricht - die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) die Verantwortung für das Jagdmanagement trägt, kommt ihr neben den privaten Gemeinschafts- und Eigenjagdrevieren eine zentrale Rolle bei der Tierseuchenprävention zu. Wie berichtet, hatte der BBV gegenüber dem Landesjagdverband Bayern bereits die dringend notwendige Reduktion der Wildschweinbestände angemahnt.

Die BaySF bekennt sich laut Vorstandsvorsitzendem Martin Neumeyer zu seiner Verantwortung und steht deshalb wie der BBV zum „Maßnahmenpaket zur nachhaltigen Reduktion von Schwarzwild“ von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner. BaySF und BBV sind überzeugt, dass ein breites Bündnis für Prävention aller Betroffenen, von den Jägern über die Waldbesitzer und Jagdgenossen bis hin zu den Landwirten und Behörden, erforderlich ist, um die vorgesehenen Maßnahmen bestmöglich umzusetzen. Im Fokus dabei steht die bayerische-tschechische Grenze, um die Einschleppungsgefahr für ASP über Wildschweine zu verringern. Dazu wollen BBV und BaySF die Betroffenen in diesen Regionen unter Einbindung der Jäger zu gemeinsamen Veranstaltungen informieren.

Neben der Forcierung revierübergreifender Bewegungsjagden, der Verdoppelung des Bachenanteils auf 10 Prozent an der Gesamtstrecke sowie des Erlegens von Überläufern und Frischlingen bei jeder Gelegenheit, müssen alle rechtlichen Möglichkeiten zur wirksamen Reduktion des Schwarzwildes ausgeschöpft werden. Die Staatsregierung hat, wie auch vom Landtag gefordert, den Einsatz von Saufängen und Nachtsichtvorsatzgeräten rechtlich geregelt und für die Praxis ermöglicht. Nun liegt es an den Behörden vor Ort, Anträge von Jägern zu genehmigen.
 

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