Termine und Seminare
Donnerstag 29. September 2016
Nürnberg | Nürnberg | Neunhof
Ortsbäuerinnen-Arbeitstagung
Näheres wird noch bekannt [weiter...]
Donnerstag 29. September 2016
Haßberge | Hofheim
Trachtennähkurs
Die vielfältigen und großartigen Trachten Bayerns [weiter...]
Donnerstag 29. September 2016
| St. Ottilien
Führung durch das Kloster St. Ottilien
Die Erzabtei Sankt Ottilien ist ein Kloster der [weiter...]
 [Alle Termine...]
Zur Homeseite
22.10.2015 Erneuerbare Energie

Photovoltaik: Vergütungssätze für Oktober bis Dezember 2015

Einspeisevergütung für Neuanlagen – Keine Absenkung der Vergütungssätze

Das im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2014 festgelegte Ziel eines Zubaus von Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt 2.400 bis 2.600 Megawattpeak (MWp) pro Kalenderjahr wurde in den letzten zwölf Monaten (September 2014 bis August 2015) mit einer tatsächlichen installierten Leistung von 1.436,7 MWp unterschritten.
© focus-finder / fotolia.de
Die monatliche Degression der Vergütungssätze für neue Anlagen wird quartalsweise von der Bundesnetzagentur nach den Vorgaben des EEG 2014 berechnet und veröffentlicht. Für den Zeitraum von Oktober bis Dezember 2015 beträgt die monatliche Degression 0 Prozent. Die gesetzlich vorgesehene Degression von 0,5 Prozent würde nur dann greifen, wenn der tatsächliche Ausbau der letzten zwölf Monate innerhalb des Zielkorridors gelegen hätte. Bei einer Unterschreitung um mehr als 900 Megawatt sieht das EEG eine monatliche Absenkung von 0 Prozent vor (EEG 2014 § 31 Abs. 4).

In nachfolgender Tabelle sind die Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen, welche von Oktober bis Dezember 2015 in Betrieb genommen werden, und nicht an der Direktvermarktung teilnehmen, dargestellt (EEG 2014 § 51):
 

Vergütungssätze Cent/kWh - Feste Einspeisevergütung (Kleinanlagen bis einschl. 500 kWp)Anlagen auf Nichtwohngebäuden im Außenbereich und Anlagen auf Freiflächen bis 500 kWp
Inbetriebnahme bis 10 KWp bis 40 kWp bis 500 kWp bis 500 kWp
ab 01.10.201512,3111,9710,718,53
ab 01.11.201512,3111,9710,718,53
ab 01.12.201512,3111,9710,718,53
 
Entscheidet sich der Anlagenbetreiber, den Strom direkt zu vermarkten, erhöht sich die Einspeisevergütung jeweils um 0,4 Cent pro Kilowattstunde. Bei allen Anlagen mit einer installierten Leistung von über 500 kWp muss der Strom direkt vermarktet werden und es wird keine feste Einspeisevergütung gezahlt.

Für Anlagen, welche den Strom über einen Direktvermarkter an der Börse verkaufen, gelten folgende Werte. Diese unterliegen ebenso der Degression von 0 Prozent.

Anzulegende Werte Cent/kWh - Erlösobergrenze Marktprämienmodell (ab 500 kWp verpflichtend):Anlagen auf Nichtwohngebäuden im Außenbereich, Dachanlagen bis 10 MWp und Anlagen auf Freiflächen bis 10 MWp
Inbetriebnahme bis 10 KWp bis 40 kWp bis 500 kWp bis 500 kWp
ab 01.10.201512,7012,3611,098,91
ab 01.11.201512,7012,3611,098,91
ab 01.12.201512,7012,3611,098,91
 
Stromdirektvermarktung
Seit August 2014 gilt für alle Photovoltaik-Anlagen über 500 Kilowatt Spitzenleistung (kWp) eine Pflicht zur Stromdirektvermarktung. Bei der Stromdirektvermarktung wird der Strom nicht gegen eine feste Einspeisevergütung an den Netzbetreiber verkauft, sondern über einen Stromhändler zum aktuellen Marktpreis an der Börse verkauft. Gefördert wird die Direktvermarktung durch das „Marktprämienmodell“: Zusätzlich zum Monatsmarktwert erhält der Anlagenbetreiber eine Marktprämie, sodass insgesamt ein Erlös in Höhe der regulären Einspeisevergütung zuzüglich 0,4 ct/kWh erreicht wird. Ab dem Jahr 2016 müssen alle neuen Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Leistung von über 100 kWp den produzierten Strom direkt vermarkten. Eine feste Einspeisevergütung gibt es dann nur noch für Anlagen bis 100 kWp.
Die BBV LandSiedlung ist Mitgesellschafter bei der Gela Energie GmbH und damit ein starker Partner für die Stromdirektvermarktung. Weitere Informationen zur Direktvermarktung erhalten Sie auf der Webseite der BBV LandSiedlung oder direkt bei Ihrem Ansprechpartner der BBV Landsiedlung (Ernst Gehwolf, Tel.: 089 590 682 934 oder mobil: 0151-140 743 29).
 

 
 

Diesen Artikel empfehlen:
Seite drucken Nach oben
Zur Homeseite
BBV vor Ort
Unterfranken Oberfranken Mittelfranken Oberpfalz Schwaben Oberbayern Niederbayern