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17.01.2012 Steuern

Nein zu mehr Bürokratie für Klein- und Nebenerwerbsbauern

Bauernverband kritisiert Vorstoß des Bundesrechnungshofs zur Steuerpauschalierung

Deutliche Kritik übt der Bayerische Bauernverband am erneuten Vorstoß des Bundesrechnungshofs (BRH), der die bewährte und unbürokratische Gewinnermittlung nach Durchschnittssätzen abschaffen will.
Gerade kleiner landwirtschaftliche Betriebe würde das Wegfallen der Steuerpauschalierung unnötig belasten.
© Angelika Bentin - Fotolia.com
"Für unsere kleineren Betriebe und vor allem die Nebenerwerbslandwirte, die ohnehin schon mit einer hohen Bürokratielast kämpfen, würden die BRH-Pläne nur unnötigen Papierkram bedeuten", erklärt Georg Wimmer, stellvertretender Generalsekretär des Bayerischen Bauernverbandes.
 
Die Überlegungen des BRH würden für jeden dritte Bauernfamilie in Bayern zusätzliche Aufzeichnungen nach sich ziehen, aber keine wesentlichen Steuermehreinnahmen für den Staat. "Der Bundesrechnungshof sollte auch bedenken, ob er für oder gegen kleine landwirtschaftliche Betriebe ist", erläutert Wimmer. 
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