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15.10.2013 Pressemitteilung

Bauernfamilien sichern Ernährung

Welternährungstag: Mit leistungsfähiger, nachhaltiger Landwirtschaft Armut und Hunger bekämpfen

München (bbv) – Am 16. Oktober 2013 ist Welternährungstag. Wie der Bericht der Welternährungsorganisation FAO über die Lage der Welternährung zeigt, ist die Versorgung mit Lebensmitteln in vielen Entwicklungsländern nach wie vor eine ernste Herausforderung. Noch immer hungern 842 Millionen Menschen. Dabei betont die FAO auch, worauf der Bauernverband schon lange hinweist: die Bedeutung der Landwirtschaft im Kampf gegen Hunger und Armut. Georg Wimmer, stellvertretender Generalsekretär des Bayerischen Bauernverbandes, betont: „Die Entwicklungsländer brauchen im Prinzip das, was wir haben: eine von Bauernfamilien getragene leistungsfähige und nachhaltige Landwirtschaft.“
Ein Projekt im Rahmen von „Hilfe zur Selbsthilfe“ .
Die Bauernfamilien in Bayern wirtschaften effizient, innovativ und gleichzeitig ressourcenschonend. Während ein Landwirt 1950 nur 15 Menschen ernährte, sind es heute 140. Die Bäuerinnen und Bauern versorgen die heimische Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln. Bayerische Lebensmittel sind aber auch im Ausland gefragt.  Insgesamt liegt der Produktionswert der bayerischen Landwirtschaft bei jährlich rund 8,8 Milliarden Euro (2010). Die Hälfte entfällt dabei auf tierische Erzeugnisse, der andere Teil auf pflanzliche Erzeugnisse und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Georg Wimmer: „Am Welternährungstag sollten wir uns bewusst machen, dass gesicherte Versorgung mit Lebensmitteln nicht selbstverständlich ist. Gleichzeitig kann unsere moderne Landwirtschaft von heute Vorbild und Beispielgeber sein für noch nötige Entwicklungen in Entwicklungs- und Schwellenländern“. 
 
Die entscheidenden Schlüsselfaktoren liegen dabei vor Ort in den Entwicklungsländern. Insbesondere Frieden, Rechtstaatlichkeit, verlässliche politische Rahmenbedingungen sowie der Zugang zu Boden, Kapital und Bildung sind nötig, um die Situation der Landwirtschaft bzw. aller in diesen Ländern lebenden Menschen verbessern zu können. Darüber hinaus können Projekte nach dem Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ wertvolle Beiträge leisten. Der Bayerische und der Deutsche Bauernverband unterstützen daher die Arbeit der Welthungerhilfe im Milleniumsdorf Nentaraja in Kenia. So wurden zum Beispiel beim Bayerischen Zentrallandwirtschaftsfest im vergangenen Jahr in München mehr als 14.000 Euro Spenden gesammelt. Mit dem Geld wird der Bau eines Felsregenfangs finanziert. Dazu wird ein kahler Felsen von einer Mauer eingefasst. Bei Regen läuft das Wasser den Felsen hinab und wird in große Speichertanks geleitet. So gibt es jederzeit ausreichend Trinkwasser und Wasser für die Herden. Die Tanks sind derzeit noch im Bau. Es sollen zwei Tanks entstehen, die jeweils eine Speicherkapazität von 225 qm aufweisen. Die Tanks versorgen das Dorf in der Trockenzeit für drei bis vier Monate mit sauberem Wasser. 

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