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03.12.2015 Pressemitteilung

Landfrauen unterstützen Forderung von Bundesminister Schmidt

Mit Ernährungsbildung zur Prävention ernährungsbedingter Krankheiten

München (bbv) – Die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband unterstützen ausdrücklich die Forderung von Bundesminister Schmidt, das Thema Ernährung stärker in den Unterricht zu integrieren und stellen sich gegen die Absage der Kultusministerkonferenz.
Landfrauen unterstützen Forderung von Bundesminister Schmidt: Mit Ernährungsbildung zur Prävention ernährungsbedingter Krankheiten.
© Christian Schwier - Fotolia.com
„Das Argument, dass keine neuen Lernfächer in den Fächerkanon aufgenommen werden können, zählt meines Erachtens nicht“, sagt Landesbäuerin Anneliese Göller. „Wenn Defizite festgestellt werden, muss gehandelt werden. Ich erwarte, dass sich die zuständigen Fachleute über eine Weiterentwicklung Gedanken machen.“
 
Aus Sicht der Landfrauen sind Kenntnisse im Ernährungsbereich auch Voraussetzung dafür, dass sich die Schulverpflegung verbessert. „Wertschätzung für eine bessere Verpflegung lässt sich nur durch eine entsprechende Ernährungskompetenz erzielen“, betont die Landesbäuerin. Ernährungsbildung müsse Theorie und Praxis beinhalten und Hand in Hand mit der Verbesserung der Schulverpflegung gehen.
 
In der Haushaltsdebatte am 26. November 2015 hatte sich Bundesminister Christian Schmidt dafür ausgesprochen, die Grundlagen einer gesunden Ernährung so früh wie möglich zu legen: in den Kitas, in den Schulen. „Ein gesunder Lebensstil lässt sich nicht per Gesetz verordnen. Wir müssen die Ernährungskompetenz der Kinder und Jugendlichen stärken. Ernährungs- und Verbraucherkunde gehören auf den Stundeplan, am besten als eigenes Schulfach“, sagte er. Die Kultusministerkonferenz hatte diesen Vorstoß gestern abgelehnt.
 
Die gesellschaftlichen Kosten für ernährungsbedingte Krankheiten liegen bei rund 17 Mrd. Euro im Jahr. Deshalb könne nach Ansicht der Landfrauen nicht zu früh mit der Ernährungsbildung angesetzt werden. Die Deutsche Adipositasgesellschaft rechnet auf Grundlage von Schätzungen der WHO damit, dass die Ausgaben bis 2020 auf mindestens 25,7 Mrd. Euro ansteigen werden – damit läge der Wert doppelt so hoch wie im Jahr 2003. 

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