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03.12.2015 Landesversammlung 2015

„Bauern dürfen nicht unter die Räder kommen!“

Bauernpräsident fordert von Agrarkommissar Maßnahmen für erfolgreiche Zukunft

Herrsching (bbv) – Bayerische Bauern setzen heute auf beste Ausbildung, Eigenverantwortung und moderne Technik. Sie arbeiten nach weltweit höchsten Standards und produzieren beste Lebensmittel aus der Region. Doch die „Moderne“ hat auch ihre Schattenseiten: Eine Vielzahl von Gesetzen und Regularien bestimmt die Arbeit auf den bayerischen Höfen und den Feldern. Ein Großteil davon kommt aus Brüssel.
Bauernpräsident fordert von Agrarkommissar Hogan Maßnahmen für erfolgreiche Zukunft.
© BBV
„Ein Landwirt fühlt sich heute nicht selten wie Charlie Chaplin in dem berühmten Stummfilm ‚Moderne Zeiten‘“, sagte Bauernpräsident Walter Heidl bei der BBV-Landesversammlung am Donnerstag. „Das Räderwerk wird immer komplexer und läuft immer schneller. Dazu kommen die enorme Macht der Handelskonzerne, der Preisdruck und die kontrovers geführte Diskussion über Landwirtschaft. Die bayerischen Familienbetrieben drohen in dieser Situation unter die Räder zu kommen.“
 
200 Delegierte – Bäuerinnen und Bauern aus ganz Bayern – sind nach Herrsching gekommen, um diesen Hilferuf an denjenigen zu richten, der in der entscheidenden Schaltzentrale sitzt: EU-Agrarkommissar Phil Hogan. „Während man über Chaplins Situation vielleicht lachen kann, sind die Rahmenbedingungen für die bayerischen Bauern oft der blanke Irrsinn“, sagte Heidl. „Mister Hogan, stoppen Sie dieses außer Kontrolle geratene Räderwerk und lassen Sie uns die nötigen Reparaturen und Justierungen vornehmen.“
 
Gemeinsam wollen Bauernpräsident Heidl und EU-Agrarkommissar Hogan die Hebel für eine erfolgreiche Zukunft der bayerischen Bauernhöfe stellen
© BBV
Hogan hatte bei seinem Amtsantritt im September 2014 angekündigt, die europäische Agrarpolitik mit all ihren Regelungen zu überprüfen und zu vereinfachen. In der EU-Kommission hat mittlerweile Vizepräsident Frans Timmermans den Auftrag, alle Politikbereiche dahingehend zu prüfen – so zum Beispiel auch den Umweltschutz oder die Forstpolitik.
 
Egal ob bei EU-Agrarpolitik, in der Tierhaltung oder Klimaschutz: die bayerischen Bauern seien laut Heidl offen für Weiterentwicklungen. „Wir wollen die modernen Zeiten mitgestalten statt fremdbestimmt zu arbeiten. Wir wollen vor allem dabei helfen, tragfähige und praxistaugliche Lösungen zu finden. Nur gemeinsam können wir den Hebel für eine erfolgreiche Zukunft der bayerischen Bauernhöfe umlegen!“, so Heidl.
 
Die BBV-Position zur Vereinfachung der EU-Agrarpolitik finden Sie unter www.BayerischerBauernVerband.de/Position-Vereinfachungen-Bauern-EU.
 
Bilder in Druckqualität finden Sie hier zum Download.

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Landesversammlung 2015 (03.12.2015)
  • Bauernpräsident Walter Heidl, EU-Agrarkommissar Phil Hogan und BBV-Vizepräsident Günther Felßner.
  • Gemeinsam wollen Bauernpräsident Heidl und EU-Agrarkommissar Hogan die Hebel für eine erfolgreiche Zukunft der bayerischen Bauernhöfe umlegen.
  • Schwäbische Delegierte mit EU-Parlamentarierin Ulrike Müller.
  • Gemeinsam wollen Bauernpräsident Heidl und EU-Agrarkommissar Hogan die Hebel für eine erfolgreiche Zukunft der bayerischen Bauernhöfe umlegen.
  • Bauernpräsident Heidl auf der BBV-Landesversammlung.
  • Oberbayerische Delegierte zusammen mit der Vorsitzenden des bayerischen Agrarausschusses Angelika Schorer.
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