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30.11.2015 Pressemitteilung

„Bauern sind Vorbilder beim Klimaschutz!“

BBV-Umweltpräsident zeigt Klimaschutz-Effekte von bäuerlicher Wirtschaftsweise auf

München (bbv) – In den nächsten zwei Wochen dreht sich alles um das Weltklima: Seit heute beraten in Paris Delegierte aus 195 Ländern, wie das Klima gerettet werden kann. Am Mittwoch wird dann auch die Umweltministerin Ulrike Scharf in einer Regierungserklärung die bayerische Klimapolitik für das 21. Jahrhundert vor dem Landtag vorstellen.
Bayerische Familienbetriebe setzen sich für nachhaltiges Wirtschaften und regionale Produkte ein.
© BBV
Bauern sind wie keine andere Berufsgruppe mit klimatischen Veränderungen konfrontiert. Sie arbeiten seit jeher mit und in der Natur, Klima und Witterung entscheiden über den Erfolg ihrer Arbeit. „Die großen Wirtschaftsnationen müssen in Paris ein neues Klimaschutzabkommen auf den Weg bringen. Denn beim Weltklima gibt es keinen Plan B“, sagt Alfred Enderle, Umweltpräsident des Bayerischen Bauernverbandes. „Was es aber sehr wohl gibt, sind Vorbilder in Sachen Klimaschutz: Die bayerischen Bauern stehen für nachhaltiges Wirtschaften, kurze Wege und regionale Kreisläufe.“

Das zeigt sich auch in Zahlen: Während die Fortschritte in Sachen Klimaschutz in anderen Wirtschafts- und Gesellschaftsbereichen oft überschaubar sind, wurden die Treibhausgasemissionen in der deutschen Landwirtschaft seit 1990 um 23 Prozent gesenkt – und das, obwohl sich die Produktion um 18 Prozent erhöht hat. Trotz dieser Fortschritte hat sich die Branche freiwillig weitere Reduktionsziele gesetzt: gegenüber 1990 sollen die Emissionen von Lachgas und Methan bis 2020 um 25 Prozent und bis 2030 um 30 Prozent gesenkt werden.

„Die zentrale Herausforderung in der Land- und Forstwirtschaft besteht darin, weiterhin zum Klimaschutz beizutragen und gleichzeitig eine wachsende Weltbevölkerung zu ernähren“, sagt Enderle. Entscheidend ist es dabei, die Effizienz weiter zu steigern und gleichzeitig die natürlichen Ressourcen zu erhalten. Dafür muss aus Sicht des Bauernverbandes zum Beispiel der Austausch über klimafreundliche Verfahren und Techniken weltweit intensiviert werden.
 
Gleichzeitig macht Enderle aber auch deutlich: „Die Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft unterscheiden sich grundlegend von anderen Wirtschaftsbereichen, da diese bei natürlichen Prozessen entstehen und nur begrenzt vermeidbar sind.“
Weitere Informationen zu Landwirtschaft und Klimaschutz finden Sie online unter www.BayerischerBauernVerband.de/Weltklimakonferenz
 

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