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07.09.2012 Pressemitteilung

Skandaljournalismus zu Lasten der Bauern

BBV-Präsident Heidl verurteilt verunglimpfende ARD-Berichterstattung

München (bbv) – Der Bayerische Bauernverband kritisiert die verzerrende und skandalheischende Berichterstattung des ARD-Fernsehmagazins „Exclusiv im Ersten“. In einer Reportage wurden anhand eines Einzelfalls insbesondere tierhaltende Bio-Bauern verunglimpft. „Die Darstellung entspricht nicht der normalen Realität in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung – weder im ökologischen noch im konventionellen Bereich“, stellt BBV-Präsident Walter Heidl fest. „Bei der Erzeugung von Lebensmitteln setzen wir auf Qualität und Sicherheit. Für unsere Bauernfamilien ist das Aufgabe und Anliegen zugleich.“
Kritik an ARD-Sendung.
© BBV

Der bayerische Bauernpräsident kritisiert auch die Umstände, unter denen die Bilder für diese Fernsehsendung des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) entstanden sind. Sich widerrechtlich Zutritt zu Stallanlagen zu verschaffen und diese Bilder in den Film einzubauen ist für Heidl völlig inakzeptabel: „Das hat in meinen Augen nichts mit seriösem Journalismus zu tun, sondern ist schlicht unverfroren und aus meiner Sicht rechtswidrig.“

Doch statt in dieser Situation richtig zu handeln und diesen Einzelfall sofort zur Anzeige zu bringen, wurde der Fall zum Anlass genommen eine ganze Branche zu verunglimpfen und zu kriminalisieren. Organisationen wie PETA oder AbL nutzten die reißerische Berichterstattung, um Bauern mit pauschalen Anschuldigungen zu Hygiene und Betriebsführung zu konfrontieren sowie den Vorwurf der sog. „Agro-Industrie“ zu formulieren. „Diese Kritik übersieht, dass moderne Tierhaltung in Haltungs- oder Hygienefragen vorbildlich ist“, so Heidl. „Wollen wir wirklich zurück zur Tierhaltung von vor 50 Jahren? – Das wäre weder für Mensch noch Tier wünschenswert.“ Ohne auf diese Fakten Rücksicht zu nehmen, führt die Berichterstattung zu einer Skandalisierung der gesamten Landwirtschaft. „In der täglichen Arbeit geht es uns um einen sorgsamen Umgang mit unseren Tieren und um ihre Gesundheit!“, sagt Heidl. „Und diese Aufgaben nehmen wir Landwirte ernst.“


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