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Pressedienst vom 27.06.2013

Europäische Lebensmittelstandards bewahren

Bei Importen muss Verbraucherschutz oberstes Gebot sein

München (bbv) – Die Europäische Union muss entscheiden, wie frei und einfach in Zukunft Handel, Auslandsinvestitionen und die Gewährung von Patentrechten mit den USA ablaufen soll. Der Bayerische Bauernverband sieht den Start der Freihandelsgespräche der EU mit den USA mit sehr gemischten Gefühlen.
Bei Importen muss Verbraucherschutz oberstes Gebot sein.
© Niko Korte-pixelio.de
Auf der einen Seite ist die europäische Landwirtschaft an Exporten interessiert. Ein durch Freihandelsabkommen verbesserter Marktzugang bietet hierfür Chancen. Andererseits ist zu befürchten, dass bei Freihandelsabkommen die Standards zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt keine ausreichende Rolle spielen. „Die sehr hohen europäischen Standards müssen aber in den Verhandlungen berücksichtigt werden“, fordert Walter Heidl, Präsident des Bayerischen Bauernverbandes. Ein plakatives Beispiel für die massiven Unterschiede in den Standards von EU und USA bietet der Rückblick auf den langjährigen Handelsstreit über das Importverbot der EU für Fleisch von Rindern, die in den USA unter dem Einsatz von Hormonen gemästet werden.
 
Der Bayerische Bauernverband fordert deshalb die EU-Kommission, das EU-Parlament und den EU-Rat und damit auch die deutsche Bundesregierung auf, in den Handelsgesprächen Rahmenbedingungen für einen fairen Wettbewerb und Handel gerade im Agrarsektor sicherzustellen. Das bedeutet, dass Importe die gleichen hohen Standards erfüllen müssen wie die innerhalb der EU erzeugten Produkte. Falls gleiche Standards nicht gewährleistet werden können, muss es alternativ die Möglichkeit zu einem Außenschutz für die EU weiterhin geben, gerade für besonders sensible Produkte wie Milch, Rindfleisch und Zucker. „Das ist gelebter Verbraucherschutz und nur fair gegenüber den bayerischen Bauernfamilien“, sagt Heidl. „Nur wenn die EU bei Handelsabkommen und auch bei den WTO-Verhandlungen konsequent bleibt, können wir in Zukunft nachhaltige und qualitativ hochwertige Lebensmittel erzeugen.“

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