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Pressedienst vom 08.03.2017

Raus auf die Felder

Jetzt werden die Weichen für eine gute Ernte gestellt

München (bbv) – Mit dem Frühjahr beginnt für die Landwirtschaft wieder die Außenwirtschaft. Die technischen Geräte werden startklar für die kommende Saison gemacht, die ersten Felder sind bereits gedüngt worden und der Boden wird für die nächste Aussaat vorbereitet.
Mit dem Frühjahr beginnt für die Landwirtschaft wieder die Arbeit auf den Feldern.
© BBV
Wintergetreide, das bereits im vergangenen Herbst ausgesät wurde, lechzt jetzt geradezu nach milderen Temperaturen und Sonnenschein. „Die kalte Jahreszeit haben die inzwischen handhohen Pflänzchen gut überstanden“, sagt BBV-Referent Anton Huber. „Bislang erwarten wir keine größeren Schäden – das Getreide steht gut da.“ Was uns Menschen vielleicht nicht gerade fröhlich stimmt, für die Pflanzen aber ein Segen wäre, ist Regen. „In fast allen Regionen ist es zu trocken.“ 
 
Aussaat von Sommergerste beginnt
Viele Bauern beginnen jetzt mit der Aussaat von Sommergerste bzw. Braugerste. Für eine optimale Entwicklung bevorzugt sie trockene Böden, die sich leichter erwärmen. „Gerste hat eine kurze Vegetationszeit von 110 bis zu 130 Tagen und sollte so früh wie möglich gesät werden. Dafür ist sie dann auch das erste Getreide, das im Sommer erntereif ist“, sagt Huber.

Viel Handarbeit beim Hopfen
Auch die Hopfenbauern stehen in den Startlöchern. Noch ist es zu kalt und der Boden ist zu nass, um mit den ersten Arbeiten im Hopfengarten loszulegen. Wenn das Wetter aber mitspielt, können in ein bis zwei Wochen die alten Triebe der Hopfenstöcke maschinell zurückgeschnitten werden. Dies muss noch geschehen, bevor die neuen Triebe aus dem Stock wachsen. Die Aufleitdrähte für die Pflanzen werden gespannt und in sechs bis sieben Meter Höhe am Gerüst befestigt. Ist es warm genug, spätestens im Mai, beginnt dann die arbeitsintensivste Zeit mit dem „Anleiten“ der Triebe in Handarbeit. Aus der Vielzahl der jungen Triebe eines Stockes werden jeweils die zwei bis drei kräftigsten Triebe einzeln im Urzeigersinn um einen Draht gewickelt. Zusammen mit den weiteren Tätigkeiten – dem Ausputzen, der Bodenlockerung, der intensiven Kontrolle des Bestandes auf Schädlinge bis hin zur zeitaufwändigen Ernte – erfordert ein Hektar Hopfen rund 250 bis 280 Arbeitsstunden im Jahr. Für die Hopfenbauern gilt jedes Jahr wieder das alte Sprichwort: „Der Hopfen will jeden Tag seinen Herrn sehn!“.
 
Spargelpflanzen gut durch den Winter gekommen
In den bayerischen Spargelanbaugebieten sieht man den nächsten Wochen mit Freude, aber auch Spannung entgegen. „Als Ruhe vor dem Sturm“ ließe sich die Lage derzeit am ehesten beschreiben, sagt BBV-Obst- und Gemüsereferent Theo Däxl. Viele Spargelbauern in Bayern haben ihre Felder bereits mit Schutzabdeckungen isoliert. So sind die Pflanzen vor Kälte, Sturm und damit vor Verdunstung geschützt. „Auch wenn es derzeit sehr trocken ist, stehen die Pflanzen gut da.“ Der Grund dafür liegt ein Dreivierteljahr zurück. „Die Pflanzen holen sich die Kraft für den Aufwuchs unmittelbar nach Abschluss der Ernte im Juni. Weil es im letzten Sommer sehr feucht war, konnten die Pflanzen viele Nährstoffe in ihr Wurzelwerk einspeichern“, erklärt Däxl. Über die diesjährige Ernte zu spekulieren, dafür sei es allerdings zu früh. „Spargel braucht wärmere Temperaturen ab Ende März.“

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