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Pressedienst vom 09.02.2012
Strenger Winter setzt auch der Landwirtschaft zu
Versorgung der Verbraucher mit Lebensmitteln bereitet aber keine Probleme
München (bbv) – Der anhaltende strenge Frost macht den Bauern in Deutschland zunehmend Sorge. Steigende Energiekosten, eingefrorene Wasserleitungen in den Ställen, die besonders die Tierhalter in Atem halten, und Befürchtungen über Frostschäden bei Ackerkulturen erschweren derzeit die Arbeiten auf den Bauernhöfen. Trotz der zahlreichen Probleme mit dem harten Winter gewährleisten die Bauern aber die gute Versorgung mit Nahrungsmitteln. Alle Nahrungsmittel werden die Verbraucher ohne Einschränkung weiter erreichen. Zu dieser Einschätzung kommt der Deutsche Bauernverband (DBV).
Zwar seien viele Maschinen bei den Frost-Temperaturen nur eingeschränkt nutzbar, was vielfach zu Verzögerungen bei Stallarbeiten führe. Doch für die Nutztiere selbst entstünden durch die Kälte keine Probleme. Für Rinder und Pferde sowie Schafe und Ziegen sind die aktuellen Minus-Temperaturen kein Problem, soweit diese Tiere im Stall und keiner Zugluft ausgesetzt sind, betonte der DBV. In der Schweine- und Geflügelhaltung seien Klima- und Heizungsanlagen der Stand der Technik. Zu Verzögerungen könnte es in den nächsten Tagen hier und da beim Verkauf von Schlachtschweinen kommen, da die Tiere wegen der Kälte nur eingeschränkt ausgestallt und transportiert werden können. Dies könnte Preissteigerungen zur Folge haben.
Über die Auswirkungen der niedrigen Temperaturen auf die Feldbestände lassen sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch wenig tragfähige Aussagen treffen. Grundsätzlich bereitet der Frost den Wintersaaten auf den Äckern wenig Probleme. Grund zur Sorge bestehe in diesem Jahr aber wegen der vielfach zu dünnen Schneedecke auf den Feldern und der relativ weiten Entwicklung bei Raps und Wintergerste aufgrund der milden Temperaturen im November bis Januar. Hat sich der Vegetationskegel der Pflanzen zu weit vom Boden gehoben, schützt die dünne Schneedecke die Pflanzen nur unzureichend vor Frostschäden. Ob die Ackerkulturen erfroren sind, lässt sich erst nach der Frostperiode, zu Beginn des Pflanzenwachstums feststellen. Folgen der derzeitigen Frostzeit für die Ernte könnten deshalb nicht abgeschätzt werden, da Ackerkulturen, insbesondere Winterraps, die Fähigkeit besitzen, sich nach schwierigen Vegetationsphasen zu regenerieren. Der Handel mit Getreide und Ölsaaten ist derzeit auch in Bayern durch das Eis auf Donau, Main und dem Rhein-Main-Donau deutlich behindert.
Über die Auswirkungen der niedrigen Temperaturen auf die Feldbestände lassen sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch wenig tragfähige Aussagen treffen. Grundsätzlich bereitet der Frost den Wintersaaten auf den Äckern wenig Probleme. Grund zur Sorge bestehe in diesem Jahr aber wegen der vielfach zu dünnen Schneedecke auf den Feldern und der relativ weiten Entwicklung bei Raps und Wintergerste aufgrund der milden Temperaturen im November bis Januar. Hat sich der Vegetationskegel der Pflanzen zu weit vom Boden gehoben, schützt die dünne Schneedecke die Pflanzen nur unzureichend vor Frostschäden. Ob die Ackerkulturen erfroren sind, lässt sich erst nach der Frostperiode, zu Beginn des Pflanzenwachstums feststellen. Folgen der derzeitigen Frostzeit für die Ernte könnten deshalb nicht abgeschätzt werden, da Ackerkulturen, insbesondere Winterraps, die Fähigkeit besitzen, sich nach schwierigen Vegetationsphasen zu regenerieren. Der Handel mit Getreide und Ölsaaten ist derzeit auch in Bayern durch das Eis auf Donau, Main und dem Rhein-Main-Donau deutlich behindert.
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