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15.03.2017 Milch

Der Frühling lässt sein weißes Band…

Landfrauen Weilheim-Schongau machen Milch zum Gesprächsthema Nummer 1 in Berlin

Für große Begeisterung sorgte der „Milchfrühling“ der Landfrauen Weilheim-Schongau am 9. März in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin.
Von links nach rechts: Brigitte Albrecht, ehemalige stellvertretende Kreisbäuerin, Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, Eva Bäuml, Bayerische Milchprinzessin, Verkehrsminister Alexander Dobrindt, Silvia Schlögel, Organisatorin, DBV-Vizepräsident Karsten Schmal, First Lady Daniela Schadt, BBV-Vizepräsident Günter Felßner, Bayerischer Landwirtschaftsminister Helmut Brunner
© BBV
 
 
„Ganz Berlin spricht über diesen Abend“, so lautete eine der Schlagzeilen am nächsten Tag. Die Landfrauen aus Weilheim-Schongau „rockten“ mit ihrem Auftritt gewissermaßen die Hauptstadt, was war geschehen?
 
Mit einem Bus voller guter Zutaten – mit großem Engagement und Fleiß, vielen Ideen, köstlichen Milchprodukten, regionalen Lebensmitteln, Blumen, Milchkannen und bester Laune – reisten sie nach Berlin, um dort die Gäste von den Vorteilen regionaler Produkte zu überzeugen.

Gleich drei Minister gaben sich ein Stelldichein: Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, Verkehrsminister Alexander Dobrindt und der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner zeigten sich begeistert vom Einfallsreichtum und Engagement der Landfrauen. Diese waren stundenlang mit den Vorbereitungen beschäftigt. Es wurde geschnitten, gerührt, gebacken und gekocht. Doch das war noch nicht alles: Kurzerhand wandelten die Landfrauen die festliche Halle der Vertretung in einen Frühlingsraum mit bäuerlichen Akzenten um, wo sie die kulinarischen Köstlichkeiten dekorativ anrichteten.

Auch Daniela Schadt, noch amtierende deutsche First Lady, nahm an diesem Abend ihren letzten offiziellen Termin wahr (ohne ihren Lebensgefährten Bundespräsident Gauck) und hatte großes Lob für das Engagement der Landfrauen, deren hervorragende Arbeit sie bereits von einem früheren Besuch im Pfaffenwinkel kannte.
 

Wind des Wandels

Nach den Reden der Minister Helmut Brunner und Christian Schmidt, ging Silvia Schlögel – die Organisatorin des Abends – anhand vieler Beispiele auf die Probleme des Milchmarkts ein. „In China hat man wichtige Märkte verloren. Auch durch das Russland-Embargo, das für die heimische Landwirtschaft äußerst schmerzhaft ist, fehlt langfristig ein bedeutender Absatzmarkt. Bei einem Selbstversorgungsgrad von 300 Prozent bei Käse ist der Export von hochwertigen bayerischen Milchprodukten in zahlungskräftige Regionen äußerst wichtig für die Zukunft der Bauernhöfe in Bayern!"

Großen Applaus gab es für ihren Appell „Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen! Und um diese Windmühlen in die Gänge zu bekommen, brauchen wir aber auch die Politik, die mit den Rahmenbedingungen für eine produktive, nachhaltige Landwirtschaft sorgt, und unsere Verbraucher, die durch ihr Einkaufsverhalten die regionale Landwirtschaft unterstützen! Packen wir es gemeinsam an!“

In der anschließenden Gesprächsrunde zum Thema Milch, moderiert durch die Bayerische Milchprinzessin Eva Bäuml, waren sich Minister Alexander Dobrindt, DBV-Vizepräsident Karsten Schmal und BBV-Vizepräsident Günther Felßner einig, dass die kulinarische Welt ohne Milch ein großes Stück ärmer wäre.

Informatives und Unterhaltendes rund um die Milch

Informativ ging es nach dem Wettmelken an elf Ständen rund um die Milch weiter: Bei Käsesommelier Andrea Tafertshofer erfuhren die Gäste, welcher Wein zu welchem Käse passt. An weiteren Ständen konnte Sahne zu Butter geschüttelt werden, es wurde erklärt, wie Milch als Heilmittel genutzt werden kann und wer wollte, konnte seine Hände in Milch baden. Bei einem Quiz und einem Wettbewerb, wo das Gewicht eines Käselaibs geschätzt werden sollte, erfuhren die Gäste ganz nebenbei viel über das Lebensmittel Milch.

Neben all den verschiedenen Aktivitäten wurden köstliche Milchcocktails und die unzähligen Häppchen und cremigen Desserts serviert. Insgesamt 300 Kilogramm Milchprodukte und Lebensmittel wurden an diesem Abend an "Frau und Mann" gebracht! Und weil der Auftritt der Landfrauen Weilheim-Schongau so gelungen war, gab es an diesem Abend öfter den Vorschlag, den „Berliner Milchfrühling“ zu wiederholen.


 

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