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05.08.2015 Erzeugung und Markt

Marktmacht von Edeka begrenzen

Monopolkommission gegen Übernahme

85 Prozent des Marktes teilen sich die vier Konzerne Aldi, Edeka, Lidl und Rewe auf. Dazu will die Supermarktkette Edeka auch die 451 Läden von „Kaiser’s Tengelmann“ übernehmen.
Die Monopolkommission hat sich gegen eine Minister-Erlaubnis für die Übernahmepläne von Edeka gestellt.
© Edeka
Durch diese Übernahme würde Edeka mancherorts eine „marktbeherrschende Stellung“ aufbauen, besonders in Oberbayern und München. Der Bayerische Bauernverband hat sich daher deutlich gegen die geplante Übernahme ausgesprochen, dazu hat das Bundeskartellamt dem geplanten Deal bereits eine Absage erteilt. Doch die Verantwortlichen lassen nicht locker: Tengelmann und Edeka haben eine Sondererlaubnis des Bundeswirtschaftsministers Sigmar Gabriel beantragt. Anfang der Woche hat nun die Monopolkommission dem Wirtschaftsministerium empfohlen, die Ministererlaubnis zu verweigern.
 
Die Monopolkommission besteht aus fünf Mitgliedern, die über besondere wirtschaftliche, sozialpolitische oder technologische Kenntnisse verfügen. Die Mitglieder der Kommission werden auf Vorschlag der Bundesregierung durch den Bundespräsidenten für die Dauer von vier Jahren berufen.
 
Heidl: „Weiterer Konzentration von Marktmacht entgegentreten"
Bauernpräsident Walter Heidl begrüßt, dass die Monopolkommission sich so deutlich gegen die Übernahme ausgesprochen hat. „Es ist dringend an der Zeit, einer weiteren Konzentration von Marktmacht im Lebensmitteleinzelhandel entschieden entgegenzutreten. Wenn einzelne Unternehmen den Markt beherrschen, haben alle anderen – ob Landwirte oder Verbraucher – das Nachsehen“, sagt Heidl. Ein aktuelles Beispiel wie die Handelsunternehmen bereits jetzt ihre Macht missbrauchen, sind die dramatischen Preissenkungen bei Butter und anderen Molkereiprodukten.

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