Termine und Seminare
01.03.2011
Artenvielfalt
Projekt "Lerchenfenster für Bayern"
Mit einfachen und freiwilligen Maßnahmen die Feldlerche fördern
Feldlerchenfenster sollen die Bedingungen für die Feldlerche in Bayern spürbar verbessern.
Zur Förderung der Feldlerche haben der Bayerische Bauernverband und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. ein gemeinsames Projekt vereinbart. Das Anlegen von sogenannten Feldlerchenfenstern soll die Bedingungen für Feldlerche & Co. spürbar verbessern.
Die bekannteste Vogelart der offenen Kulturlandschaft ist die Feldlerche. Mit Ihrem trillernden Gesang zählt sie zu den ersten Frühlingsboten in der Feldflur. Doch ihre Stimme ist heute vielerorts immer seltener zu hören. Auf der Roten Liste der Brutvögel sowohl Deutschlands als auch Bayerns wird die Feldlerche mittlerweile als gefährdet geführt. Als Grund für den Rückgang sehen Vogelschützer einen zu geringen Bruterfolg, der unter anderem auf nicht genügend geeignete Brutplätze im Wintergetreide zurückzuführen ist.
Wintergetreide wird früher dicht als das Sommergetreide, so dass die zum Bestandserhalt dringend benötigte zweite oder sogar dritte Brut für die Feldlerche nicht immer möglich ist. Hinzu kommt, dass im Verlauf der Brutzeit immer mehr Nester an Fahrspuren oder Wegrändern angelegt werden, weil die Lerchen offene Stellen zum Einfliegen brauchen. Dort werden die Gelege jedoch häufig von Raubtieren gefunden und geplündert. In der Folge sinkt der Bruterfolg der Feldlerche so stark, dass die natürliche Sterblichkeit der Altvögel nicht mehr ausgeglichen werden kann.
Als Ausweg wurden von Landwirten und Naturschützern in Großbritannien sogenannte Feldlerchenfenster entwickelt. Die Idee ist einfach: Bei der Aussaat wird für einige Meter die Sämaschine angehoben. Dadurch entsteht eine kleine, künstliche Störstelle inmitten des Ackers, die der Vogel gut anfliegen kann.
Dieses Feldlerchenfenster sollte eine Größe von rund 20 m² haben und können ansonsten wie das übrige Feld mitbewirtschaftet werden. Zwei dieser Fenster pro Hektar sind ausreichend, um den Bruterfolg der Feldlerche deutlich zu erhöhen. Die Fenster wirken sich auch positiv auf viele andere Feldtiere wie das Rebhuhn und den Feldhasen aus. Der Ernteausfall für den Landwirt ist mit wenigen Euro pro Hektar niedrig und der Arbeitsaufwand gering.
Wintergetreide wird früher dicht als das Sommergetreide, so dass die zum Bestandserhalt dringend benötigte zweite oder sogar dritte Brut für die Feldlerche nicht immer möglich ist. Hinzu kommt, dass im Verlauf der Brutzeit immer mehr Nester an Fahrspuren oder Wegrändern angelegt werden, weil die Lerchen offene Stellen zum Einfliegen brauchen. Dort werden die Gelege jedoch häufig von Raubtieren gefunden und geplündert. In der Folge sinkt der Bruterfolg der Feldlerche so stark, dass die natürliche Sterblichkeit der Altvögel nicht mehr ausgeglichen werden kann.
Als Ausweg wurden von Landwirten und Naturschützern in Großbritannien sogenannte Feldlerchenfenster entwickelt. Die Idee ist einfach: Bei der Aussaat wird für einige Meter die Sämaschine angehoben. Dadurch entsteht eine kleine, künstliche Störstelle inmitten des Ackers, die der Vogel gut anfliegen kann.
Dieses Feldlerchenfenster sollte eine Größe von rund 20 m² haben und können ansonsten wie das übrige Feld mitbewirtschaftet werden. Zwei dieser Fenster pro Hektar sind ausreichend, um den Bruterfolg der Feldlerche deutlich zu erhöhen. Die Fenster wirken sich auch positiv auf viele andere Feldtiere wie das Rebhuhn und den Feldhasen aus. Der Ernteausfall für den Landwirt ist mit wenigen Euro pro Hektar niedrig und der Arbeitsaufwand gering.
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