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Pressedienst vom 10.11.2011
Ländliche Regionen lebendig halten
Landfrauen aus Bayern, Tirol und Südtirol formulieren ihre Anliegen in einer Resolution
München (bbv) – Die Landfrauengruppen aus Bayern, Tirol und Südtirol
trafen sich am 3. November 2011 zum Dreiländertreffen in Algund/ Südtirol.
„Lebendiger, ländlicher Raum“ lautete das Thema ihres diesjährigen
Wissens- und Erfahrungsaustausches. Nach Impulsreferaten und Diskussionen
verabschiedeten die Bäuerinnen hierzu eine Resolution, in der sie
ihre wichtigsten Forderungen festhielten.
„Vor allem junge, gut ausgebildete Frauen und Familien sind entscheidend für
lebendige ländliche Regionen. Daher sollten Unternehmen eine finanzielle Unterstützung
bekommen, wenn sie innovative, frauen- und familienfreundliche Arbeitsplätze
im ländlichen Raum schaffen“, betont die bayerische Landesbäuerin
Annemarie Biechl. Des Weiteren bedürfe es der Förderung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen
für Landfrauen und Bäuerinnen, um neue Tätigkeitsfelder
und Zuerwerbsmöglichkeiten, sei es in der Betreuung von Kindern oder Senioren
oder der Ernährungsbildung, erschließen zu können. Der gesellschaftliche und
demographische Wandel zeige sich vor allem im ländlichen Raum durch die Abwanderung
von jungen und gut ausgebildeten Arbeitskräften. Dieser Abwanderung
sei mit entsprechender Förderung von Infrastrukturmaßnahmen wie Breitbandversorgung,
Verkehrsanbindung sowie Schulen und Kindergärten in der Region
zu begegnen.
Die drei Landesbäuerinnen sprachen der Förderung regionaler Kreisläufe zum Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten, Netzwerke und Kooperationen ebenfalls eine wichtige Rolle zu. Dabei solle neben der Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse vor allem die Verwendung regionaler Produkte in öffentlichen Einrichtungen sowie der Agrotourismus zur Belebung des ländlichen Raums Unterstützung finden. Nicht zuletzt bedürfe es auch der Förderung der Frauen im ländlichen Raum, die als Botschafterinnen und Akteurinnen eine wichtige Rolle für ihre Heimatregionen spielten.
Die drei Landfrauen- und Bäuerinnenorganisationen mit ihren Landesbäuerinnen Annemarie Biechl für Bayern, Resi Schiffmann für Tirol und Hiltraud Neuhauser Erschbamer für Südtirol vertreten zusammen rund 200.000 Bäuerinnen und Landfrauen im deutschsprachigen Raum.
Die ausführliche Resolution finden Sie im Internet unter
Die drei Landesbäuerinnen sprachen der Förderung regionaler Kreisläufe zum Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten, Netzwerke und Kooperationen ebenfalls eine wichtige Rolle zu. Dabei solle neben der Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse vor allem die Verwendung regionaler Produkte in öffentlichen Einrichtungen sowie der Agrotourismus zur Belebung des ländlichen Raums Unterstützung finden. Nicht zuletzt bedürfe es auch der Förderung der Frauen im ländlichen Raum, die als Botschafterinnen und Akteurinnen eine wichtige Rolle für ihre Heimatregionen spielten.
Die drei Landfrauen- und Bäuerinnenorganisationen mit ihren Landesbäuerinnen Annemarie Biechl für Bayern, Resi Schiffmann für Tirol und Hiltraud Neuhauser Erschbamer für Südtirol vertreten zusammen rund 200.000 Bäuerinnen und Landfrauen im deutschsprachigen Raum.
Die ausführliche Resolution finden Sie im Internet unter
www.BayerischerBauernverband.de/Landfrauen > Aktivitäten > Interessenvertretung.
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