Termine und Seminare
Donnerstag 17. Mai 2012
Main-Spessart | Gräfendorf
Tag des offenen Hofes bei Fischgut Seewiese in Gräfendorf
Bei Führungen wird den Verbrauchern der Betrieb [weiter...]
Freitag 18. Mai 2012
Bad Tölz-Wolfratshausen | Wackersberg | Oberfischbach
Schöne Stunden erleben - Kräuterwanderung, Herstellen von Milchkosmetik, Schlemmen am Wildkräuter-Buffet
Die Teilnehmer lernen bei der Wanderung die [weiter...]
Sonntag 20. Mai 2012
Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim | Mkt. Baudenbach
Tag des offenen Dorfes - Betriebserkundungen
Bei informativen Führungen auf den verschiedenen [weiter...]
31.01.2012 Greening

Bauern brauchen Wahlmöglichkeiten!

Bauernverband fordert eine Korrektur der Kommissionsvorschläge

Über KULAP und VNP erbringen die bayerischen Landwirte bereits heute freiwillige Umweltleistungen auf jedem dritten Hektar.
Die EU-Kommission hat am 12. Oktober 2011 ihre Verordnungsvorschläge zur EU-Agrarpolitik (GAP) von 2014 bis 2020 präsentiert.
 
Ein wesentlicher Bestandteil der Kommissionsvorschläge ist, dass 30 Prozent der EU-Direktzahlungen in allen 27 EU-Staaten zusätzlich an folgende drei Pflichtmaßnahmen als sogenanntes Greening gebunden werden sollen:
  • Anbaudiversifizierung: mindestens drei Kulturen pro Jahr ab drei Hektar Ackerfläche
  • einzelbetriebliches Umbruchverbot für Dauergrünland und ökologische Vorrangflächen auf mindestens sieben Prozent der Acker- und Dauerkulturflächen im Sinne von Brachflächen, Terrassen, Landschaftselemente, Pufferstreifen
  • sowie Aufforstungsflächen (EU-Verordnungsentwurf für Direktzahlungen, Artikel 32).
Damit werden über 12 Millionen landwirtschaftliche Betriebe mit sehr unterschiedlichen Strukturen und Vegetationssituationen von Finnland bis Zypern und von Estland bis Portugal über einen Kamm geschoren. Die bayerischen Bauernfamilien stehen zu einem wirksamen Umwelt- und Naturschutz. Das jedoch passt für die Bauern so nicht. Die freiwilligen besonderen Umweltleistungen auf jedem dritten Hektar über Agrarumweltprogramme Bayerisches Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) und Bayerisches Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) werden nicht berücksichtigt. Hinzu kommt, dass die Kommissionsvorschläge auch nicht anerkennen, dass in Bayern über 400 Millionen Euro der EU-Direktzahlungen für Grünland und extensive Bewirtschaftungsformen bereits umgewidmet wurden. Dies gilt für Deutschland insgesamt, nicht aber für viele andere EU-Staaten wie zum Beispiel Österreich, Frankreich, Niederlande und Italien.
 
Der Bauernverband fordert beim Greening Wahlmöglichkeiten und Flexibilität. Mehr können Sie der Präsidiumserklärung vom 30. Januar 2012 entnehmen.
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