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Pressedienst vom 09.09.2010
Jubiläumsfeier 200 Jahre Oktoberfest:
Gemeinsame Wurzeln
Jubiläumsfeier 200 Jahre Oktoberfest:
Bayerischer Bauernverband macht Lust aufs ZLF 2012
München (bbv) – Der 200. Geburtstag des Oktoberfestes ist auch für den Bayerischen Bauernverband Anlass, an die Wurzeln des größten Volksfestes der Welt zu erinnern. Denn das Oktoberfest ist eng verbunden mit der Geschichte des Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfestes (ZLF). Deshalb beteiligt sich der Bayerische Bauernverband auch mit einem Stand im Tierzelt auf der Historischen Wiesn, die am 17. September 2010 mit einem historischen Festumzug und einem Pferderennen eröffnet wird.
Das ZLF ist nicht nur das größte derartige Fest im
deutschen Sprachraum, es ist auch das älteste. Die
Wurzeln des Oktoberfestes und des ZLF liegen in
den Hochzeitsfeierlichkeiten des bayerischen
Kronprinzen Ludwig, der im Jahre 1810 Prinzessin
Therese von Sachsen-Hildburghausen ehelichte. Aus
diesem Anlass wurde ein Pferderennen veranstaltet.
Seit 1811 wird das ZLF in München kontinuierlich
und immer in Verbindung mit dem Oktoberfest gefeiert. 1812 bekommt das Volksfest
den Namen „Centrallandwirthschaftsfest“. Der landwirtschaftliche Teil des
Festes wurde vom Landwirtschaftlichen Verein organisiert.
Gemeinsam mit Oberbürgermeister Christian Ude wird der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, die Jubiläumsfeier 200 Jahre Oktoberfest am Freitag, 17. September 2010, im Großen Ring auf dem Festgelände Südteil Theresienwiese eröffnen. Als Veranstalter des Bayerischen Zentral- Landwirtschaftsfestes gibt der BBV-Präsident den Startschuss fürs erste Pferderennen im „Großen Ring“.
Am BBV-Stand im Tierzelt erfahren die Besucher mehr zur Geschichte des ZLF: In Bildern wird an die Anfänge des Landwirtschaftsfestes erinnert. Filme aus den Jahren 1949, 1951 und 1954 zeigen, welche Themen in der Nachkriegszeit für die große Landwirtschaftsausstellung wichtig waren.
„Sommerfrische früher und heute“ ist das Motto für den Landesverband Urlaub auf dem Bauernhof in Bayern e. V., der mit Informationen rund um den Urlaub auf dem Land und mit unterhaltsamen Spielen die Besucher lockt. Wie sich die Ausgaben für Ernährung im Lauf der Jahrezehnte veränderten – auch dies ist Thema am BBVStand.
Das nächste ZLF – übrigens das 125. – findet wieder in zwei Jahren statt, vom 22. bis 30. September 2012. Und ganz im Sinne des Ursprunggedankens versteht sich das ZLF als Leistungsschau der bayerischen Landwirtschaft und als Fest der Bauern und Städter.
Die wichtigsten Meilensteine in der Geschichte des ZLF zeigt die folgende Chronologie:
Gemeinsam mit Oberbürgermeister Christian Ude wird der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, die Jubiläumsfeier 200 Jahre Oktoberfest am Freitag, 17. September 2010, im Großen Ring auf dem Festgelände Südteil Theresienwiese eröffnen. Als Veranstalter des Bayerischen Zentral- Landwirtschaftsfestes gibt der BBV-Präsident den Startschuss fürs erste Pferderennen im „Großen Ring“.
Am BBV-Stand im Tierzelt erfahren die Besucher mehr zur Geschichte des ZLF: In Bildern wird an die Anfänge des Landwirtschaftsfestes erinnert. Filme aus den Jahren 1949, 1951 und 1954 zeigen, welche Themen in der Nachkriegszeit für die große Landwirtschaftsausstellung wichtig waren.
„Sommerfrische früher und heute“ ist das Motto für den Landesverband Urlaub auf dem Bauernhof in Bayern e. V., der mit Informationen rund um den Urlaub auf dem Land und mit unterhaltsamen Spielen die Besucher lockt. Wie sich die Ausgaben für Ernährung im Lauf der Jahrezehnte veränderten – auch dies ist Thema am BBVStand.
Das nächste ZLF – übrigens das 125. – findet wieder in zwei Jahren statt, vom 22. bis 30. September 2012. Und ganz im Sinne des Ursprunggedankens versteht sich das ZLF als Leistungsschau der bayerischen Landwirtschaft und als Fest der Bauern und Städter.
Die wichtigsten Meilensteine in der Geschichte des ZLF zeigt die folgende Chronologie:
12. Oktober 1810 Anlässlich der Vermählung Kronprinz Ludwigs von Bayern mit
Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen findet ein fünf Tage andauerndes
Fest mit ca. 6000 geladenen Gästen statt. Höhepunkt ist das Pferderennen
auf der nach der Braut benannten Theresienwiese. Kurz nach dem Fest wird bekannt
gegeben, dass die Volksfeier fortan jährlich begangen werden soll.
1811 Neben dem schon bekannten Pferderennen gibt es jetzt auch eine Viehausstellung
mit Prämierung. Nicht nur die erste bayerische, auch die erste deutsche
Landwirtschaftsausstellung ist geboren.
1812 Das Volksfest bekommt den Namen „Centrallandwirthschaftsfest“.
1816 Neueste Gerätschaften und Techniken zur Verbesserung des Landbaus
werden vorgestellt.
1818 Auf der Theresienwiese dreht sich das erste Karussell. Zusammen mit zwei
Schaukeln ist es einer der ersten Schaustellerbetriebe.
1819 Oktoberfest und Landwirtschaftsfest werden organisatorisch und finanziell
getrennt. Der Magistrat der Stadt München übernimmt die Leitung des Pferderennens
und die Betreuung des Festschießens sowie der Wirtsaktivitäten. Für die
Organisation der landwirtschaftsbezogenen Festbereiche ist der Landwirtschaftliche
Verein zuständig.
1827 Unter den Ausstellungsgegenständen sind neuartige Produkte aus der Seidenzucht
und der Spinnerei.
1864 Justus von Liebigs Versuche zum Kartoffelanbau werden der Öffentlichkeit
präsentiert.
1877 Die Sojabohne ist zum ersten Mal Ausstellungsobjekt. Der Anbau von
Moos- und Moorbeeren aus Amerika wird demonstriert.
1913 Mit einer Traubenweinkosthalle, einer Molkereikosthalle und einer Obstausstellung
gesellen sich neue Ausstellungseinheiten zu den schon bekannten.
1934 – 1948 Der Landwirtschaftliche Verein wird dem Reichsnährstand einverleibt.
Für das Zentral-Landwirtschaftsfest ist dies das vorläufige Aus.
1949 Das erste ZLF nach Gründung der BRD findet unter neuer Schirmherrschaft
statt. Organisator ist der 1945 gegründete Bayerische Bauernverband.
ab 1950 Das ZLF wird stetig um eine Attraktion bereichert, beispielsweise um
einen auf der Theresienwiese errichteten Modellbauernhof, eine „stilechte“ oberbayerische
Alm oder einen fränkischen Weinberg mit Ruine und Fachwerkdorf.
1978 Die Besucherzahl des ZLF übersteigt erstmals die Halb-Millionen-Grenze.
1996 Der vierjährige Turnus wird eingeführt.
2000 Auf rund 80.000 Quadratmetern präsentieren 650 Aussteller die Vielfalt
bäuerlicher Landwirtschaft. Im Zentrum des ZLF steht der Nachbau der Kirchenburg
Mönchsondheim.
2004 Das ZLF widmet sich dem Zukunftsthema „Erneuerbare Energien“. Im Energieturm
wird rund um Biomasse, Solar und vieles mehr informiert.
2008 München feiert unter dem Motto „Brücken bauen“ seine 850-Jahr-Feier.
Das ZLF greift das Motto ebenfalls auf. Eine Brücke aus Holz führt vom „Erlebnispark
Erneuerbare Energien“ im Freigelände in die Halle 9 des Bayerischen
Bauernverbandes.
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