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Donnerstag 17. Mai 2012
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Tag des offenen Hofes bei Fischgut Seewiese in Gräfendorf
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Freitag 18. Mai 2012
Bad Tölz-Wolfratshausen | Wackersberg | Oberfischbach
Schöne Stunden erleben - Kräuterwanderung, Herstellen von Milchkosmetik, Schlemmen am Wildkräuter-Buffet
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Sonntag 20. Mai 2012
Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim | Mkt. Baudenbach
Tag des offenen Dorfes - Betriebserkundungen
Bei informativen Führungen auf den verschiedenen [weiter...]
Pressedienst vom 19.01.2012

Flächenverbrauchsuhr bremsen!

Bewegen Sie mit Ihrer Stimme den Deutschen Bundestag dazu

München (bbv) – Unaufhörlich tickt die Flächenverbrauchsuhr auf der Internetseite des Bauernverbandes. Jede Sekunde werden in Bayern 2,4 Quadratmeter Nutzfläche verbraucht: Tag für Tag 20,8 Hektar. Die Politik muss diesen Flächenentzug stoppen, fordert der Bayerische Bauernverband und hat dazu eine Unterschriftenaktion initiiert. Wer noch nicht unterschrieben hat, kann dies ab Freitag auch im Internet tun.
Bringen auch Sie ihre Stimme gegen den Flächenverbrauch ein.
© www.situationsbericht.de
Die landwirtschaftliche Nutzfläche hat sich in Bayern seit 1970 vor allem durch Siedlungs- und Verkehrsprojekte um den heutigen Umfang des Acker- und Grünlands von Niederbayern verringert. Damit werden den bayerischen Bauernfamilien auch landwirtschaftliche Nutzflächen entzogen, mit denen bislang je Hektar die Ernährung von durchschnittlich drei Menschen gewährleistet werden konnte. Über jeden so verlorenen Hektar Ackerland können ansonsten auch fünf Kühe oder 35 Schweine mit Futter oder fünf Haushalte über nachwachsende Rohstoffe ein ganzes Jahr mit Strom versorgt werden.

Alarmierend kommen aktuell die Diskussionen zur EU-Agrarpolitik nach 2013 und zur Umsetzung der Energiewende hinzu. Über das sogenannte „Greening“ mit mindestens sieben Prozent ökologische Vorrangflächen müssten in Bayern zusätzlich und unter Berücksichtigung vorhandener Landschaftselemente mehr als 100.000 Hektar Ackerfläche aus der Erzeugung genommen werden. Über die Umsetzung der ökologischen Energiewende wären für erforderliche Leitungstrassen oder auch Windradstandorte zudem etliche tausend Hektar an Ausgleichsflächen nötig, sollte es nicht gelingen, für diesen Bereich die Rechtslage zu ändern. Bislang werden für ein neues Windrad bis zu sechs Hektar Ausgleichsflächen in Deutschland gefordert.

Äcker, Wiesen und Wälder und damit Fläche ist unvermehrbar, appelliert der Bauernverband. Deshalb müsse der Entzug land- und forstwirtschaftlicher Nutzflächen gestoppt werden. Jedes Mitglied von Bauernfamilien – jung und alt, Freunde, Verwandte, Nachbarn – können sich auf die Unterschriftenlisten dafür bis Dienstag, 31. Januar 2012 eintragen: Jede Stimme zählt!
 
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