Termine und Seminare
07.11.2011
Pressemitteilung
Das höchste ehrenamtliche Gremium der Landfrauen hatte neben der Verabschiedung des
Rechenschaftsberichts über die Landfrauenarbeit ein globales Thema auf der Tagesordnung:
Noch nie klaffte die Schere zwischen arm und reich auf der Welt so stark auseinander. Über
eine Milliarde Menschen hat nicht genug zu essen. Die Schlüsselfaktoren für den Hunger sind
neben Naturkatastrophen, Kriegen und Korruption besonders der fehlende Zugang zu Boden
und Bildung. In vielen Ländern wird die Entwicklung der Frauen systematisch unterdrückt.
Demgegenüber steht die wachsende Zahl Übergewichtiger in den Industrienationen. Hierzulande
verramscht man Lebensmittel zu Dumpingpreisen und wirft sie tonnenweise auf den Müll.
„Es steckt so viel Arbeit und Qualität in unseren Lebensmitteln“, so Landesbäuerin Annemarie Biechl. „Wir Bäuerinnen wollen das Bewusstsein dafür schärfen, wie großartig es ist, dass wir gesunde, heimische Lebensmittel in dieser Fülle haben.“ Die Landwirtschaft vor Ort stabilisiere nicht nur den ländlichen Raum, indem sie Arbeitsplätze schafft, sie erhalte auch unsere prägende Kulturlandschaft. „Damit das so bleibt, brauchen die Bauern faire Preise für ihre Arbeit“, fordert Biechl. Das beschränke sich aber nicht nur auf die Bauernfamilien in der Region. Auch für importierte Lebensmittel, die bei uns nicht wachsen, seien faire Preise für die Landwirte überlebensnotwendig. Wer beispielsweise kritisch auf die Anbauweise in den Entwicklungsländern achte, trage zu einer lebenswerten Zukunft gerade der Bauern in diesen Staaten bei. Als Zeichen dafür schenkte die Landesbäuerin ihrer Gastreferentin Bärbel Dieckmann ein Glas Bananenmilch ein, hergestellt aus regionaler Milch und fair gehandelten Bananen. Die Präsidentin der Welthungerhilfe Bärbel Dieckmann bestärkte: „In Zeiten der Globalisierung besteht ein direkter Zusammenhang zwischen unserem Konsumverhalten und dem Welthunger. Jeder einzelne kann etwas tun, wenn er vorausschauender einkauft und bewusster mit Nahrung umgeht. Indem wir über diese Zusammenhänge aufklären, können wir vielleicht schon in ein paar Jahren auf weniger katastrophale Zustände blicken.“
Der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, dankte den Landfrauen für ihren hervorragenden Einsatz in der Ernährungsbildung sowie die positive Darstellung der Landwirtschaft bei den Verbrauchern. In Sachen Welternährung bekräftigte er: „Die Stärkung der Landwirtschaft und der Bauern weltweit ist uns ein wichtiges Anliegen." Über den Weltbauernverband unterstützen wir die Bauernverbände in Entwicklungsländern, und wir sind aktives Mitglied bei der Welthungerhilfe“, so Sonnleitner.
Am Vormittag hatten Landesbäuerin Annemarie Biechl und die Mitglieder des Landesvorstandes den Rechenschaftsbericht vor dem obersten Gremium der Landfrauen im Bayerischen Bauernverband abgelegt. Die Landesbäuerin würdigte die engagierte Arbeit der Kreis- und Bezirksverbände und wies auf die Erfolge in der politischen Interessenvertretung hin. Die Bezirksbäuerinnen lieferten einen Überblick der geleisteten Arbeit in der Erwachsenenbildung, in der Information und Weiterbildung der Bäuerinnen, im Erzeuger-Verbraucher-Dialog, in der Öffentlichkeitsarbeit sowie in der Übernahme von Aufgaben im kulturellen und sozialen Bereich.
Die Unterlagen der Pressemappe stehen Ihnen unter
Faire Bedingungen für die Bauern in Bayern und weltweit
Präsidentin der Welthungerhilfe zu Gast bei den Landfrauen
Herrsching, (bbv) – Wertvolle Impulse für ihre Arbeit tauschten die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband heute beim Landesausschuss in Herrsching mit ihrer Gastreferentin aus. Bärbel Dieckmann, die Präsidentin der Welthungerhilfe, sprach zum Thema „Entwicklungszusammenarbeit und europäische Agrarpolitik – ein Widerspruch?“.
Jeder einzelne kann etwas tun: Wie wichtig faire Preise für Bauern sind - darauf weisen Welthungerhilfe und die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband in vielfältigen Aktionen hin. Die Präsidentin der Welthungerhilfe Bärbel Dieckmann (2. v.r.) war Gast beim Landesausschuss der Landfrauen, hier im Bild mit Landebäuerin Annemarie Biechl und den stellvertretenden Landesbäuerinnen Marlene Mortler (r.) und Anni Fries (l.).
© BBV
© BBV
„Es steckt so viel Arbeit und Qualität in unseren Lebensmitteln“, so Landesbäuerin Annemarie Biechl. „Wir Bäuerinnen wollen das Bewusstsein dafür schärfen, wie großartig es ist, dass wir gesunde, heimische Lebensmittel in dieser Fülle haben.“ Die Landwirtschaft vor Ort stabilisiere nicht nur den ländlichen Raum, indem sie Arbeitsplätze schafft, sie erhalte auch unsere prägende Kulturlandschaft. „Damit das so bleibt, brauchen die Bauern faire Preise für ihre Arbeit“, fordert Biechl. Das beschränke sich aber nicht nur auf die Bauernfamilien in der Region. Auch für importierte Lebensmittel, die bei uns nicht wachsen, seien faire Preise für die Landwirte überlebensnotwendig. Wer beispielsweise kritisch auf die Anbauweise in den Entwicklungsländern achte, trage zu einer lebenswerten Zukunft gerade der Bauern in diesen Staaten bei. Als Zeichen dafür schenkte die Landesbäuerin ihrer Gastreferentin Bärbel Dieckmann ein Glas Bananenmilch ein, hergestellt aus regionaler Milch und fair gehandelten Bananen. Die Präsidentin der Welthungerhilfe Bärbel Dieckmann bestärkte: „In Zeiten der Globalisierung besteht ein direkter Zusammenhang zwischen unserem Konsumverhalten und dem Welthunger. Jeder einzelne kann etwas tun, wenn er vorausschauender einkauft und bewusster mit Nahrung umgeht. Indem wir über diese Zusammenhänge aufklären, können wir vielleicht schon in ein paar Jahren auf weniger katastrophale Zustände blicken.“
Der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, dankte den Landfrauen für ihren hervorragenden Einsatz in der Ernährungsbildung sowie die positive Darstellung der Landwirtschaft bei den Verbrauchern. In Sachen Welternährung bekräftigte er: „Die Stärkung der Landwirtschaft und der Bauern weltweit ist uns ein wichtiges Anliegen." Über den Weltbauernverband unterstützen wir die Bauernverbände in Entwicklungsländern, und wir sind aktives Mitglied bei der Welthungerhilfe“, so Sonnleitner.
Am Vormittag hatten Landesbäuerin Annemarie Biechl und die Mitglieder des Landesvorstandes den Rechenschaftsbericht vor dem obersten Gremium der Landfrauen im Bayerischen Bauernverband abgelegt. Die Landesbäuerin würdigte die engagierte Arbeit der Kreis- und Bezirksverbände und wies auf die Erfolge in der politischen Interessenvertretung hin. Die Bezirksbäuerinnen lieferten einen Überblick der geleisteten Arbeit in der Erwachsenenbildung, in der Information und Weiterbildung der Bäuerinnen, im Erzeuger-Verbraucher-Dialog, in der Öffentlichkeitsarbeit sowie in der Übernahme von Aufgaben im kulturellen und sozialen Bereich.
Die Unterlagen der Pressemappe stehen Ihnen unter
Presseservice > Veranstaltungen >
Landesausschuss der Landfrauen zur Verfügung.
Beliebte Suchworte
Ausbildung
Jungunternehmer
Landjugend
Ehrenamt
Märkte & Preise
Ausstellung
Verbandserfolge
Sonderkonditionen
Ökolandbau
Agrarpolitik
Milch
Direktvermarktung
Landfrauen
Beratung
ZLF
Bauernmarkt
Erneuerbare Energien
Wald
Weiterbildung
Landwirtschaft und Schule
Qualitätssicherung
Ernährung
Verbandswahlen
Gentechnik
Bauernhofcheck
BBV vor Ort














