Termine und Seminare
Donnerstag 17. Mai 2012
Main-Spessart | Gräfendorf
Tag des offenen Hofes bei Fischgut Seewiese in Gräfendorf
Bei Führungen wird den Verbrauchern der Betrieb [weiter...]
Freitag 18. Mai 2012
Bad Tölz-Wolfratshausen | Wackersberg | Oberfischbach
Schöne Stunden erleben - Kräuterwanderung, Herstellen von Milchkosmetik, Schlemmen am Wildkräuter-Buffet
Die Teilnehmer lernen bei der Wanderung die [weiter...]
Sonntag 20. Mai 2012
Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim | Mkt. Baudenbach
Tag des offenen Dorfes - Betriebserkundungen
Bei informativen Führungen auf den verschiedenen [weiter...]
01.06.2011 Tierhaltung

Dioxin

Folgen des Futtermittel-Skandals

Der Beginn des Jahres 2011 wurde vom Dioxin-Skandal schwer überschattet. Die kriminellen Machenschaften eines einzelnen Futtermittelherstellers verursachten große Verunsicherung bei den Verbrauchern. Deren Angst vor Rückständen des verunreinigten Futterfetts in ihren Lebensmitteln, führte zu schweren Turbulenzen an den Märkten für Eier, Geflügel- und Schweinefleisch.
© Paul-Georg Meister / pixelio.de
Bauern sind Opfer und Leidtragende

Die Landwirte sind genau wie die Verbraucher Opfer dieses Skandals. Auch wenn keine belasteten Futtermittel nach Bayern gelangt waren, mussten die bayerischen Geflügelhalter, Schweinemäster und Ferkelerzeuger dramatische Preiseinbrüche verkraften. Der Bayerische Bauernverband fordert deshalb, dass die Verantwortlichen für diese kriminellen Handlungen hart bestraft werden. Auch in der Futtermittelbranche muss die persönliche Haftung verschärft werden. Landwirte als Familienunternehmer haften schließlich auch mit ihrem gesamten Vermögen.

Keine Gesundheitsgefährdung der Verbraucher
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kam zu dem Ergebnis, dass aufgrund des Futtermitteldioxin-Skandals keine Gefahr für die Gesundheit der Verbraucher besteht. Selbst wenn jemand über einen längeren Zeitraum Eier oder Schweinefleisch verzehrt hätte, die einen gewissen Gehalt im Bereich der höchsten gemessenen Werte aufweisen. Zudem gab es nur in wenigen Fällen, in denen bei Eier, Fleisch von Legehennen und Schweinefleisch die  Höchstwerte überschritten haben.

Verschärfte Futtermitteluntersuchungen
Auch das Qualitätssicherungsprogramm "QS" hat auf die Dioxin-Vorfälle von 2011 reagiert. Im neuen Leitfaden Futtermittelmonitoring sind zusätzliche Maßnahmen enthalten, um die Futtermittelsicherheit zu erhöhen, beispielsweise wurden die Freigabeuntersuchungen für Einzelfuttermittel verschärft.
 
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