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09.02.2012
Tierhaltung
Die Landwirtschaft ist eine Branche, die sich ständig weiterentwickelt. In der Nutztierhaltung haben die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte bereits wichtige Verbesserungen mit sich gebracht. Moderne Ställe bieten mehr Licht, mehr Platz und besseres Klima. Auch Hygiene und Sicherheit in der Lebensmittelerzeugung wurden stark verbessert.
Den Prozess einer kontinuierlichen und nachhaltigen Weiterentwicklung in der Nutztierhaltung tragen die Bauernfamilien weiterhin aktiv mit. Der Bayerische Bauernverband erwartet jedoch, dass konkrete Fragen sachlich und auf wissenschaftlicher Basis diskutiert werden. Dazu gehört insbesondere, dass erst die Praxisreife von Weiterentwicklungen erreicht sein muss, bevor sie in der ganzen Branche umgesetzt werden. Außerdem gilt es, ein wachsames Auge auf Zielkonflikte zu haben, die in die Bewertung mit einfließen müssen. Zum Beispiel wurde in der Milchviehhaltung durch die Entwicklung der Laufställe mehr Bewegungsfreiheit für die Tiere geschaffen. Dadurch hat aber das Enthornen der Kälber, um Menschen und Tiere zu schützen, an Bedeutung gewonnen.
Unerlässlich ist zudem, dass ökonomische Aspekte, der Wettbewerb sowie die Entwicklungen auf europäischer Ebene im Blick behalten werden müssen. Ansonsten droht eine Verdrängung der heimischen Tierhaltung in andere Länder, was sowohl dem Verbraucherschutz als auch dem Tierschutz nicht nutzen würde.
Lesen Sie hierzu auch die Stellungnahme des Präsidiums des Bayerischen Bauernverbandes.
Nutztierhaltung nachhaltig weiterentwickeln
Am 19. Januar hat Bundesministerin Aigner die Charta für Landwirtschaft und Verbraucher vorgestellt. Darin werden unter anderem Verbesserungen im Bereich Tierwohl und Tierschutz in der Nutztierhaltung gefordert. Konkret liegt außerdem ein Entwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes auf dem Tisch.
In modernen Laufställen haben die Kühe mehr Bewegungsfreiheit und Komfort. Gleichzeitig steigt aber das Verletzungsrisiko, wenn die Tiere nicht enthornt sind.
Den Prozess einer kontinuierlichen und nachhaltigen Weiterentwicklung in der Nutztierhaltung tragen die Bauernfamilien weiterhin aktiv mit. Der Bayerische Bauernverband erwartet jedoch, dass konkrete Fragen sachlich und auf wissenschaftlicher Basis diskutiert werden. Dazu gehört insbesondere, dass erst die Praxisreife von Weiterentwicklungen erreicht sein muss, bevor sie in der ganzen Branche umgesetzt werden. Außerdem gilt es, ein wachsames Auge auf Zielkonflikte zu haben, die in die Bewertung mit einfließen müssen. Zum Beispiel wurde in der Milchviehhaltung durch die Entwicklung der Laufställe mehr Bewegungsfreiheit für die Tiere geschaffen. Dadurch hat aber das Enthornen der Kälber, um Menschen und Tiere zu schützen, an Bedeutung gewonnen.
Unerlässlich ist zudem, dass ökonomische Aspekte, der Wettbewerb sowie die Entwicklungen auf europäischer Ebene im Blick behalten werden müssen. Ansonsten droht eine Verdrängung der heimischen Tierhaltung in andere Länder, was sowohl dem Verbraucherschutz als auch dem Tierschutz nicht nutzen würde.
Lesen Sie hierzu auch die Stellungnahme des Präsidiums des Bayerischen Bauernverbandes.
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